Der Perlentaucher im „War of Ideas“ (Phil Weiss)

Dass der ach so schnuckelig-sympathische Perlentaucher eben nicht nur Navid Kermani, sondern auch Andre´Glucksmann, den Freunden einer Ayaan Hirsi Ali und heute auch noch Götz Aly ein Forum bietet – wer wollte sich daran stören? Dass sich der bekannte Online-Lesedienst nunmehr immer deutlicher als liberale Platform für Neue Neocon-Philosophen, „IslamkritikerInnen“ und 68-Entsorger etabliert, darf einen schon eher bedrücken.
Man bedenke: Nicht nur republikanische Neocons und bigotte Israel-Firsters haben gejubelt, als die Koalition der Willigen 2003 den Irak überfiel – ohne intellektuelle Unterstützung aus vermeintlich liberalen Denkpanzern der westlichen Hemisphäre (Berman, Ignatieff und Co.) hätte man sich nicht halb so lang mit dem verlogenen Gerede über Weapons of Mass Destruction oder einen New Middle East abzugeben brauchen.
Denkt an meine Worte, wenn der Perlentaucher wieder einen Beitrag aus der Achse des Bösen verlinkt!

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