„Still crazy after all these years“: Die PFLP darf nicht aufs Hemd


Dem Vorurteil, es existiere in Palästina keine nennenswerte linke/säkulare Oppositionskraft, die der Palästinensischen Autonomiebehörde auf der einen Seite und Hamas auf der anderen Seite Substantielles entgegenzusetzen hätte, ist von Seiten der dänischen Justiz entgegengewirkt worden.
Wer zuletzt fragte, ob es die Palestinian Front for the Liberation of Palestine (PFLP) noch geben mag, musste sich vorkommen wie im Film „Das Leben des Brian“… Und doch, eine Website der PFLP existiert noch. Die ist ganz schön martialisch. Der PFLP ist nun ein echter PR-Coup gelungen. Einer dänischen Firma ist vom obersten Gerichtshof im Staate Dänemark verboten worden, PFLP- und FARC-Shirts zu vertreiben, denn beide Gruppierungen stünden auf der Terrorliste der EU. Wie die taz weiter berichtet, war das „T-Shirt-Verfahren“

„ausdrücklich vom Justizministerium angeordnet worden. Für die Regierung hatten dabei außenpolitische Gründe offenbar eine entscheidende Rolle gespielt. Aus Kolumbien war lange offen Druck auf Dänemark ausgeübt worden, die Geldsammlungen zu stoppen. Aus Israel ist dies nicht bekannt. Auffallend war aber, dass sich die Anklage auf Geheimdienstmaterial aus Israel und den USA stützen konnte.“

Und da sage noch einer, die PFLP könne nichts Anderes als Flugzeuge entführen…

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