Empfehlung: „Eine Frau mit Kamera: Liselotte Grschebina“


Im Berliner Gropius-Bau gibt es derzeit – bei freiem Eintritt! – eine kleine, aber äußerst beeindruckende Ausstellung mit Bildern aus dem lange verlorenen Nachlass der Foto-Künstlerin Liselotte Grschebina (1908-1994) zu besuchen. Neben künstlerisch hochwertigen Aufnahmen in der Tradition des Neuen Sehens, sind zahlreiche Alltagsschnappschüsseaus Deutschland vor 1933, sowie aus dem Palästina der 30er und 40er Jahren zu bewundern, u.a. ein Porträt der Leiterin einer Landwirtschaftsschule für Frauen in der Nähe von Tel Aviv.
Nachdem meine Frau und ich die Ausstellung besucht hatten, trafen wir einen guten Freund und seine Frau, eine Israelin, die uns, als sie den Ausstellungskatalog durchging, erzählte, dass ihre Großtante bei besagter Leiterin gelebt und gelernt hätte.
Ich bin von dieser Ausstellung sehr beeindruckt. Sie rückt ins Bild, was viele Israel-Kritiker oft nicht genügend besichtigen: Israel/Palästina als Schutzort für immer mehr in Bedrängnis geratene Juden, sei es aus Europa, sei es aus arabischen Regionen, z.B. Jemen. Auch schön: Aufnahmen von arabischen Kamelreitern am Strand von Tel Aviv. Nicht verpassen!

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