Dann lieber zur Kirche…

Im an sich nicht unsympathischen, aber in Sachen Religionskritik ziemlich belanglosen Blog Freies Neukölln ein Bericht von einem Anarchistischen Kongress, der an Ostern in Berlin stattgefunden hat. Spass hat dem Autoren des Beitrags die ganze Sache aber nicht so richtig gemacht:

Ich empfand die Grundstimmung als sektiererisch, verschlossen und dogmatisch. Diskussionsbeiträge wurden vor allem auf Gesinnungskonformität abgeklopft, überall herrscht Misstrauen gegenüber Begriffen, die in den Mund genommen werden, Leuten, die nicht ganz dem Bild des Schwarzkapuzenpulloveranarchos entsprechen. Und ein Weg in die Öffentlichkeit wird weder gewünscht, noch gesucht.

Da kann man gleich zur Kirche gehen, muss aber in Kauf nehmen, eine Performance von Fuck for Forest zu verpassen.
Zum Thema Beschissene Veranstaltungen hat auch Peter Ullrich etwas beizutragen. Sein neuer Text Gipfel der Heuchelei. Die „Globalisierungskritiker“ und der Weltgipfel von Johannesburg ist seit gestern mit einem geeigneten Online-Abspielgerät zu empfangen.
Und noch ein Happening, das in jedem Jahr um diese Zeit herum nicht ausfallen darf: Der Erste Mai. In der kleinen Großstadt, in der ich wohne, bedeutet das: DGB, Bratwurst und Dixi-Kapelle, gespielt von rockenden Sozialdemokraten. In Berlin sieht das natürlich anders aus. Mehr dazu im taz-Live-Ticker. Die Linke ist, scheint’s im großen Aufgebot erschienen.

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