Phillip Gessler, palästinensische Christen und der Papstbesuch in Nahost

Der Papst ist im Heiligen Land, und Philipp Gessler, seines Zeichens zuständig für christliche Inhalte bei der taz, hofft, dass zumindest die schlimmsten Fettnäpfchen vom Heiligen Vater gemieden werden. Andererseits weist er darauf hin, dass man sich auch klare Worte von Benedikt XVI. wünscht:

Da sind die Palästinenser, zu einem beträchtlichen Teil christlich, für die der Papst deutlich Partei ergreifen könnte – wenn deren Interessen nicht frontal mit den berechtigten Ansprüchen des jüdischen Staates kollidieren würden, der ohne den Holocaust kaum denkbar wäre.

Was erzählt Gessler da? Die Interessen palästinensischer Christen sind deckungsgleich mit den Interessen der Feinde und potentiellen Zerstörer Israels? Mitri Rabeb, Viola Raheb, Elias Chacour in einem Boot mit Ahmadenijad und Co? Natürlich ist das Bullshit, aber wenn gessler schon über die Fettnäpfchendes Papstes schreibt, sollte er die eigenen nicht außer acht lassen.

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