Benedikt XVI. in Israel-Palästina: Einwandfrei, der Mann!

Der Papst im Heiligen Land. Er sagt, er will sich am Kampf gegen Antisemitismus beteiligen, und er dringt auf einen Frieden in Gerechtigkeit für jüdische Israelis und Palästinenser. Auch hat er es sich nicht nehmen lassen, beide im Nahen Osten relevanten Mauern in Augenschein zu nehmen. Die Jerusalemer Westmauer – und die israelische Mauer auf palästinensischem Land.
Wenn das nicht ausgewogen war, was dieser Papst im Heiligen Land so alles (nicht) getan und (nicht) gesagt hat, dann weiss ich es nicht. Ehrlich. Nun ja: Er hat ein Ende der Abriegelung Gazas gefordert. Wenn frühere Gaza-Siedler sich in Jaffa wie die Axt im Walde benehmen dürfen, braucht es bestimmt einmal wieder palästinensische Bauarbeiter, die die Schäden beseitigen. Andererseits hielt es den Heiligen Vater ja auch nicht auf seinem Sitz, als er sich die „Tiraden“ von Scheich Taysir al-Tamim nicht weiter reinziehen wollte.
Also: Einwandfrei der Mann, dieser Benedikt. Seht Ihr doch auch so, liebe Nahost-Interessierte, oder? – denen noch wichtiger als Frieden zu sein scheint, dass die Berichterstattung hierzulande nicht immer so einseitig betrieben werde.
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