Kollektive Romantik in Aktion

Nein, hier geht es nicht um ein Howard-Carpendale-Konzert…
Auch wenn ich persönlich mir nicht so ganz sicher bin, was ich von Naturei Karta halten soll und auch das im Text angesprochene, „pro-palästinensische“ Plakat (“Close Guantanamo Bay. Re-Open Auschwitz”) von einer gleichzeitig stattfindenden Gegen-Demonstration schlicht ekelerregend finde, bin ich von Anthony Loewensteins Bericht von der New Yorker „Salute-to-Israel-2009“-Demo recht angetan (via Mondoweiss). Loewenstein weiss das organisatorische Talent der Macher dieses Marsches, der 100.000 Teilnehmer angezogen hat, wohl zu würdigen. Was aber überwiegt, ist seine schiere Fassungslosigkeit über die kollektive Kaltherzigkeit der anwesenden Israel-Fans:

The sheer organisational firepower was awe-inspiring, though it was hard not to conclude that the participants were largely going through the motions. They may have loved Israel, but it wasn’t a real country, rather an abstract nation in the Middle East that defended democracy, human rights and freedom (I’ve discussed this Jewish psychosis in the past). How many of these Jews had ever visited the West Bank and Gaza, other than as IDF soldiers? Were they even mildly concerned with Jewish-led pogroms in the West Bank?

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