Andre´Brie im Spiegel

Linken-„Stratege“ (mit anderen Worten: beleidigte Leberwurst, deren Ideen keiner mehr hören will) André Brie über Lafontaine:

„Wo ist der Reformer und Realist Lafontaine geblieben? Warum tritt er nicht mehr für Dinge ein, die er noch vor gar nicht so langem für richtig und wichtig befand? Warum begehrt einer nicht gegen die unheilvolle Renaissance des Freund-Feind-Denkens in der von ihm geführten Partei auf? Warum lässt er zu, dass Andersdenkende ausgegrenzt und abgestraft werden?“

Ich bin wahrlich kein Oskar-Freund, aber eine Frage an Brie habe ich dann doch: Warum veröffentlicht er seinen Text „Der Lafontainismus“ ausgerechnet im Spiegel, einem Blatt also, dass seinerseits “ die unheilvolle Renaissance des Freund-Feind-Denkens“ in unserer Gesellschaft fördert und angesichts solcher Autoren wie Broder, Steingart oder Mohr im Grunde davon lebt, „dass Andersdenkende ausgegrenzt und abgestraft werden“? Warum, Herr Brie? Bei der Bildzeitung den Redaktionsschluss verpasst?

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