Momentan hat es der Antiamerikanismus nicht gerade leicht mit mir.

Tut mir leid: Obama und kein Ende. Aber, hier stimme ich Zafer Şenocak zu: „Endzeit ist angebrochen, für alle, die sich in ihren Wagenburgen verschanzt haben, um die Fehltritte und die Schwächen der anderen auszuspähen.“ Obama ist nicht Jesus. Er wurde nicht in einer Krippe geboren, das hat er selbst klargestellt… Aber es ist spannend zu beobachten, wer sich so alles aus welchen Gründen über Obamas Worte zum Nahen Osten freut – und noch interessanter, wer sich in seiner eigenen oder mitgefühlten Paranoia gar nicht mehr einkriegen mag vor Entsetzen!

Wie begierig Obamas Worte von teilen der arabischen Welt aufgesogen wurden, wird deutlich, wenn man sich der Atmosphäre vergewissert, die während Obamas Rede im Saal der Universität Kairo herrschte. Und wie lächerlich sich in Israel, den USA und auch hierzulande jene gemacht haben, die glaubten, dass sie mit ihrem Kulturkampf, ihrem Rassismus „aus Sorge um Israel“ und ihrer grenzenlosen Ignoranz auf ewig in ihrer Wagenburg würden leben können, ist schon jetzt legendär. Ich denke, wir werden uns auf weitere Glanznummern dieser Freakshow freuen dürfen.

Ich gebe es offen zu: Mein eigener Antiamerikanismus hat speziell seit letzten Donnerstag gelitten. Aber das ist bestimmt nur eine Phase, die ich durchmache… Dies ist schließlich ein Befindlichkeitsblog.

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