Marcus Klöckner über die Angst des Spiegels " vor dem Verlust der publizistischen Deutungshoheit"

Auf Telepolis ist die Analyse eines Spiegel-Artikels zum Verhältnis „der“ Linken zu Iran zu finden. Sehr lesenswert, zumal der Spiegel ja immer noch als Sturmgeschütz der Demokratie und somit als Qualitätsblatt wahrgenommen werden möchte. Was der Spiegel in Wirklichkeit unternimmt, ist der Versuch, die zulässigen Grenzen demokratischer Meinungsbildungsprozesse zu definieren und festzulegen bzw. jene, die den Rahmen sprengen, des Feldes zu verweisen. Das Ergebnis der Analyse, so deren Autor Marcus Klöckner:

Am Ende der Analyse bleibt der fahle Geschmack, dass es in dem Artikel nicht nur um eine Auseinandersetzung mit „der“ Linken in Bezug auf die Wahlen im Iran geht, sondern dass das Thema Iran-Wahl als Aufhänger dient, um auf Subtextebene gegen etwas ganz anderes zu opponieren: die Angst vor dem Verlust der publizistischen Deutungshoheit.

Allein: Klöckners Ausführungen zu Elsässer kann ich nicht wirklich teilen.
In Freitag Online gibt es zu besagtem Text eine interessante Diskussion mit einem Beitrag von Jakob Augstein, der die im „auseinandergenommenen“ Thesen unterstützt.

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