Schattenblick: Felicia Langer und die "Sachwalter des Neokonservatismus und Imperialismus"

Im Schattenblick findet sich eine beachtenswerte Betrachtung der Angelegenheit Felicia Langer. Auch dort ist man der Ansicht, das ganze Theater diene nichts anderem als der Sicherung von Dominanzansprüchen im hiesigen Nahost-Diskurs. Man geht aber noch einen Schritt weiter:

Mit der Ordensvergabe an Felicia Langer wird die Vormachtstellung nicht nur bloßer Parteigänger der israelischen Regierung, sondern der Verfechter einer neokonservativen Gesellschaftsdoktrin und imperialistischen Außenpolitik in Frage gestellt. […] Es ist eben kein Zufall, daß die lautstarken Kritiker Langers weitgehend identisch sind mit den Sachwaltern eines Neokonservativismus und Imperialismus, dem jedes emanzipatorische Anliegen fremd ist. Von daher sind es durchaus ganz unterschiedliche Gründe, die einen Herold der kapitalistischen Globalisierung wie den Bundespräsidenten dazu veranlaßt haben, Felicia Langer auszuzeichnen, und die Menschen, denen die Bezeichnung „Kommunist“ kein Schmähwort ist, Partei für die verdiente Menschenrechtsaktivistin ergreifen lassen.

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