Ich bin nervös.

Stefan Niggemeiers Verhältnis zum medial vermittelten Massensport Fußball:

Aber, ehrlich gesagt, selbst wenn ich größeres Interesse am Sport selbst hätte, kann ich mir nicht vorstellen, eine Fußball-Moderation von Reinhold Beckmann oder Johannes B. Kerner zu sehen und an den Sport zu denken und nicht an die Schrecklichkeit dieser Moderatoren.

Dieser Einstellung kann ich sehr viel abgewinnen. Die Sportschau kann ich mir einfach nicht anschauen. Den Live-Radio-Reportagen von Budnesligaspielen lausche ich allerdings noch immer recht andächtig. Gestern nachmittag im Stau bei Bad Nenndorf verspürte ich lediglich Unwohlsein ob Sabine Töpperwiens unverhohlener Begeisterung für Borussia Dortmund. Ich empfand gleichsam reflexartig Sympathie für die offenkundig tapfer kämpfende, aber in ihren Mitteln begrenzte Kölner Mannschaft (ohne Poldi). Und das schreibe ich als Gladbach-Fan. Nein nein, Sportschau und DSF, das sind die Zentralorgane des Fußballtodes. Dem ersten Saison-Spiel der Fohlen – heute nachmittag beim VfL Bochum – bibbere ich aber nichtsdestotrotz voller Vorfreude entgegen.

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