Al Qaida oder: Wie ein „Bonner Islamist“ den Kampf der Palästinenser mies aussehen lässt

Wenn sich die Bundeswehr nicht aus Afghanistan zurückzieht, kriegt es die Heimatfront mit Al-Qaida zu tun, so der auf stern online als „Deutsch-Marokkaner“ und „Bonner Islamist“ bezeichnete Bekkay Harrach in einem von den maßgeblichen Organen des Staatsschutzes als ernstzunehmend deklarierten Bekenner- bzw. Ankündigungsvideo, das Harrach für Al Qaida aufgenommen und veröffentlicht hat. Dass in der Brust dieses Typen noch, ach, ein menschliches Herz zu pochen scheint, zeigt sich in der anscheinend gar nicht einmal so üblen Kinderstube des rheinischen Terroristen:

Er bedankt sich [in dem Video] bei der Bundesregierung für „ihre schnelle Hilfe aus meiner Haft in Syrien“. Zudem bedankt er sich für die schnelle Hilfe der Regierung „nach meiner Schussverletzung in Hebron/Palästina“ und dafür, dass seine Frau nach seiner Reise nach Afghanistan nicht belästigt und später auch nicht an der eigenen Ausreise gehindert worden sei.

Da schau her. Im Deutschlandfunk wusste man in den gestrigen „Informationen am Abend“ davon zu berichten, dass sich der Islamismus Harrachs besonders darin gezeigt habe, dass er in Hebron gegen die israelische Besatzung gekämpft habe.

Danke, Al Qaida, kann man da sagen. Einmal mehr gilt: You give Palestine a bad name – bzw. Du lässt den legitimen Kampf gegen Israels Besatzung ziemlich mies aussehen.

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