Leo-Baeck-Preis für DFB-Zwanziger: „Man darf sich nie beruhigt zurücklehnen.“

Dass die Verleihung von Preisen nicht immer Ausdruck der Hochachtung für den Preisträger zu sein braucht, sondern oft auch die Hilf- oder Sprachlosigkeit des Auslobenden unterstreicht, ist nicht weiter erwähnenswert. Was aber der arme Leo Baeck falsch gemacht hat, dass der Zentralrat der Juden in Deutschland einen mit seinem Namen behängten Award DFB-Präsident Zwanziger überreicht, ist eine Frage, deren Beantwortung mir nicht so schnell gelingen wird.

Ich sag nur: Rostock gegen St. Pauli. Und ich sag nur: Deniz Nakis.

Hat Hannah Arendt in ihrem Buch Eichmann in Jerusalem den Platz Baecks auf der Liste der coolen Leute nicht schon zu genüge hinterfragt?

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