Nakba in Ostjerusalem

Benyamin Netanyahu verkündet der in Schockstarre befindlichen Weltöffentlichkeit, das Einverständnis der israelischen, für einige Monate die Siedlungen im Westjordanland nicht zu erweitern, sei ein Beleg dafür, dass Israel Frieden wolle. Gleichzeitig, und das gilt es nicht vergessen, gehen entsprechende Aktivitäten in Ostjerusalem weiter. Einhergehend damit: Der Verlust von Besitz, Haus und Hof für Palästinenser. In der taz wird dies als „Ausbürgerung“ bezeichnet – man könnte es auch ethnische Säuberung nennen.  Während die Welt ihr Haupt in die eine Richtung dreht, geschieht im „Rückspiegel“, was seit 1948 nicht aufgehört hat: Die Nakba dauert an.  Und selbst die Unermüdlichsten räumen ein:  Ohn‘ Unterlass. Das Muster ist bekannt, aber was ändert es?

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