Bundeswehr in Afghanistan: „Targeted Killings“ Marke Israel

Claudia Haydt mit beängstigenden Neuigkeiten über die Bundeswehr in Afghanistan:

Das ist deutsch-afghanische Kriegsrealität im Herbst 2009: Ein deutscher Oberst befiehlt den Tod von bis zu 142 Menschen und kurze Zeit später tragen deutsche Soldaten in ihrem Hauptquartier in Masar-i-Scharif T-Shirts mit der Abbildung von brennenden Tanklastzügen und der höhnischen Aufschrift: „Du sollst nicht stehlen.“ Zwar hat die Bundeswehr zwischenzeitlich das Tragen dieser makabren T-Shirts verboten, dabei ging es aber eher um die Vermeidung noch schlechterer Presse an der Heimatfront als um Rücksicht auf die Gefühle der Angehörigen der Opfer. Die Produzenten des T-Shirt hatten ihr englischsprachiges Zitat aus dem Alten Testament ergänzt um die entsprechende Quellenangabe „Exodus 2.15“. In Soldatenblogs wird dies mit „Verbreitung christlicher Werte“ kommentiert. Das Gebot aus Exodus 2,13 „Du sollst nicht morden“ ist allerdings nicht nur für die zynischen Soldaten, sondern auch für die Bundeswehrführung aus dem Blickfeld verschwunden.

Nein, ich wittere nicht hinter jeder Negativmeldung den Mossad oder „den“ Zionismus. Aber mir fallen anhand des im Zitat beschriebenen Verhaltens von Bundeswehrsoldaten drei Parallelen zum Verhalten israelischer Soldaten ins Auge:

1. Gezielte Tötungen – ein anderes Wort für geplante Morde. Besonders zu Beginn der Zweiten Intifada ein probates Mittel der Israelis, um palästinensische „Chef-Terroristen“ plus einige nicht beteiligte Passanten zu erlegen.

2. Der Umgang mit Schriften, die als heilig gelten: willkürlich, bis es weh tut: Die Bibel zur Rechtfertigung von Raub, Gewalt und Mord bei gleichzeitiger Übergehung anderslautender Aussagen aus ebendieser Schrift.

3. T-Shirts, in denen die Opfer nachträglich noch verhöhnt werden, und dabei nicht gestört werden möchten:

Auch wenn sich Karl-Theodor zu Guttenberg hinter die Truppe gestellt hat, werden nun wahrscheinlich wieder irgendwelche “Konsequenzen” gefordert und genau diese selbsternannten Pazifisten, welche tote Bundeswehrsoldaten als “guten Schritt zur Abrüstung” verunglimpfen, bekommen wieder Oberwasser…

[aus einem Blog namens Tutsi. So einen Dreck verlinke ich nicht…]

Wie gesagt: Es fällt mir halt auf. Und wenn deutsches Nationalbewusstsein nicht ohne bedingungslose Israelsolidarität zu haben ist, wie uns von Merkel und Cogepredigt wird, muss dies anscheinend auch gerade für „unsere Jungs“ von der „starken Truppe“ gelten dürfen. Klingt hart, aber isso…

Und dennoch, so Claudia Haydt, wird die Luft dünner:

Dass nun immer neue Bruchstücke über das grausame Gesicht deutscher Kriegsbeteiligung an die Öffentlichkeit kommen, hat natürlich etwas mit dem Bemühen des angeschlagenen Verteidigungsministers zu Guttenberg zu tun, sein Image als Saubermann wieder herzustellen, aber wahrscheinlich noch mehr damit, dass zur Zeit ein CDU interner Machtkampf zwischen Koch und Merkel ausgetragen wird. Diese Absurditäten bundesdeutscher Machtpolitik führen dazu, dass die Lüge vom deutschen „bewaffneten Entwicklungshilfeeinsatz“ nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. Die Luft für die KriegsbefürworterInnen wird dünner und die Umfrageergebnisse für den ISAF-Einsatz werden immer schlechter, nur noch 27% halten ihn nach Deutschlandtrend im Dezember 2009 noch für sinnvoll.

Ich warte nur auf die ersten T-Shirts mit der Aufschrift: „Let the Bundeswehr win“ – getragen von Antideutschen und Christ-Zionisten.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s