Gesichter der Nakba (umgekehrt): Wall Street Journal’s Bild der Woche

Bildunterschrift:

FACING A CROWD: A Palestinian woman whose house has been occupied by Jewish settlers argued with Israelis who came to celebrate Jerusalem Day in the mainly Arab neighborhood of Sheikh Jarrah, East Jerusalem, Wednesday.

Ausgerechnet während ich mir dieses Bild hier anschaue, muss ich an meine eigene Begegnung mit einer Gruppe besonders „strenggläubiger“ Yeshiva-Boys mit amerikanischem Akzent in Jerusalems Altstadt 1998 denken, die mich ob des von mir getragenen Shirts als „Jew hater“ glaubten, zurechtweisen zu müssen. Tatbestand: NOFX-Shirt. Auf deren 1994er Album „Punk in Drublic“ findet sich der Song „The Brews“:

Friday night we’ll be drinkin‘ Manishewitz
Goin‘ out to terrorize Goyim
Stompin‘ shaygetz, screwin‘ shiksas
As long as we’re home by Saturday mornin
Cause hey, we’re the Brews
Sportin‘ anti-swastika tattoos
Oi Oi we’re the boys
Orthodox, hasidic, O.G. Ois

Orthopedic, Dr. Martins good for
Waffle making, kickin‘ through the shin
Reputation, gained through intimidation
Pacifism no longer tradition

Cause hey we’re the Brews
Sportin‘ anti-swastika tattoos
Oi Oi we’re the Brews
The fairfax ghetto boys skinhead Hebrews

We got the might, psycho mashuganahs
We can’t lose a fight, and we are the chosen ones
Chutzpah, we battle then we feast
We celebrate, we’ll separate our milkplates from our meat

We’re the Brews
Sportin‘ anti-swastika tattoos
Oi Oi we’re the boys
Orthodox, hasidic, O.G. Ois

Und hier die Musik zum Mitsingen:

5 Gedanken zu “Gesichter der Nakba (umgekehrt): Wall Street Journal’s Bild der Woche

  1. Da habt Ihr darauf gewartet: Als Juden erkennbare, unsympathische Rowdies! Ich finde es mehr als geschmacklos, wenn so nach Hohmann-Manier die Opfer-Rolle der Juden hinterfragt wird. Musels sind keine Opfer!!!!!!!

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  2. Seit wann läßt sich eine Täter/Opferrolle in heutiger Zeit alleine an der Religionszugehörigkeit festmachen?

    Ich dachte eigentlich, die Menschheit sei weiter. Aber offenbar ist die Fähigkeit aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen recht begrenzt.

    Mal sehen, ich bin da eher Prosemit, Proethnizist und Prohumanist. Das finde ich irgendwie ertragreicher, als mich in Antiorgien zu erschöpfen.

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