Jogi Löw und die Genetik der Afrikaner – oder: Grillsaison in Schland

Bin ja großer Fußball-Fan, aber von mir aus können sich alle Schland-Fans ihre Autofähnchen bzw. Außenspiegel-Spannbezüge in Schwachz-Rot-Gold sonstwo hinstecken. Warum sich in mir der Antinationale so kurz vor Anpfiff des wahnsinnig wichtigen Vorrunden-Abschluss-Klassikers Schland-Ghana regt und windet?  Bundestrainer Jogi Löw hat bereits im Wonnemonat Mai folgende Worte zu Protokoll gegeben – es geht um seine Bewertung von Gegner Ghana:

Physisch haben die Afrikaner vielleicht durch ihre Genetik allen anderen etwas voraus.

Aha. Sach bloß…

Die Afrikaner haben enorme Vorteile, weil sie genetisch bedingt eine unglaubliche Ausdauer, Schnelligkeit und körperliche Präsenz mitbringen.

Die Genetik eines ganzen Kontinents von Tanger bis Kapstadt mal so eben zum Gegenstand für ein launiges Statement bei der Bundesbitburgerpressekonferenz zu machen, alle Achtung. Vergessen zu erwähnen hat Löw noch die wilden Tiere, die hinter den Afrikanern her sind und letztere erst richtig schnell machen.

Von der Genetik der Afrikaner zum inneren Reichsparteitag: Zur Feier des eigenen Landes und des eigenen Nationalismus‘ gehören Würstchen nun einmal mit dazu. Gerade im Sommer, wenn Schland spielt. Und kein Shitstorm, der die Laune trüben könnte.

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