„Wenn sie irgendetwas bedeuten soll, transzendiert jede Religion die Nationen und Nationalkulturen.“

Bundesfamilienministerin Schröder meint es offenbar ernst, wenn sie „uns“ unterstellt:

Wir wollen schließlich einen deutschen Islam.

Und Alain Posener antwortet darauf mehr als passend:

Ach ja? Wollen „wir“ wirklich einen „deutschen Islam“? Evangelische „Deutsche Christen“ hatten wir mal, Schwamm darüber. Julius Schoeps, dessen Vater die „Gefolgschaft deutscher Juden“ gründete, die „Trennung von deutschen und undeutschen Juden“ forderte und zum Dank dafür aus Deutschland gejagt wurde, stellt unmissverständlich fest: „Ein deutsches Judentum gibt es nicht mehr.“ Würde es sich der Vatikan gefallen lassen, wenn eine deutsche Politikerin einen „deutschen Katholizismus“ forderte? Wohl kaum. Wenn sie irgendetwas bedeuten soll, transzendiert jede Religion die Nationen und Nationalkulturen. [Hervorhebung von mir]

Erinnert sei an dieser Stelle auch an Zeev Avrahamis vortreffliche Einsicht:

One of the things that I wrote was that the German Jews were exterminated even though they were integrated in the society. They spoke the language, they held the fork with their left hand, and they even stepped into the train before letting the other passengers step out. The Muslim now are being asked to integrate. You know: run to the head of the line when a new cashier is opened, turn your head to the other side and pretend to not notice when a pregnant woman is getting on a full bus

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