Wenn Liebe peinlich ist

In der Jüdischen Allgemeinen macht sich Michael Wuliger Sorgen um die Situation der jüdischen Gemeinden hierzulande, angesichts der nicht er st in letzter Zeit bekundeten Zion(ismu)s-Liebe zahlreicher Rechtsextremer:

Sollen demnächst jüdische Gemeinden an einem Tag gegen Fremdenfeinde auf die Straße gehen und am nächsten mit just diesen Rassisten gemeinsam für Israel demonstrieren? Eine atemberaubende Vorstellung. Zumal diese Art Gesellschaft auch sonst nicht gerade koscher ist. Man tritt den neuen Israelfreunden wohl nicht zu nahe mit dem Verdacht, dass ihr Zionismus von der Sorte ist, die am liebsten alle Juden in Israel sähe statt als Bürger des eigenen Landes.

h/t to Arne Hoffmann. Ermutigend, dass das Thema „Rechte/rassistische Israelsolidarität“ ins Bewusstsein einer größeren (publizierten) Öffentlichkeit gelangt zu sein scheint.

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