Leon de Winter

Bei dem, was jetzt folgt, handelt es sich um einen Nachtrag zu der  in diesem Blog ja bereits bejubelten Titelblattcollage von Jörg Lau. Der betreibt sein(en) Blog ja bekanntlich für die Zeit. Dort braucht man nach tabulosen Texten zu Muslime, Araber bzw. Palästinenser ebenfalls nicht lange zu suchen. Politisch korrekte Gutmenschen lesen Jörg Lau. Politisch „unkorrekte“ (uiuiui!)  Wutmenschen wenden sich an Leon de Winter, der es versteht, komplexe Zusammenhänge kurz und prägnant – short and pregnantauf den Punkt zu bringen:

Die palästinensische Nation existiert nicht und kann nicht existieren, weil die palästinensische Gesellschaft – westliche Medien und Politiker suchen diese Realität zu leugnen – eine Ansammlung von tribalen, religiösen und kriminellen Familien und Banden ist.

Einer, der so etwas schreibt,  – wird der gern genannt in diesem Lande? Unbequem. Umstritten. Streitbar. Mutig. Auf alle Fälle nicht: Beknackt. Bescheuert. Rassistisch.

Warum sich Ghassan wundert, dass de Winter auch im Hause Springer ein gerngesehener Autor ist, erschließt sich mir nicht so ganz. Das wäre ja so, als ob man an der Tatsache Anstoß nähme, dass Broder für den Spiegel schreibt. Halt: Dem guten alten Sturmgeschütz liefert de Winter ja e-ben-falls Monition! Doch dass PI de Winter ebenfalls schon mal zitiert bzw. auf ihn verweist, dafür kann der Mann auf alle Fälle nicht die Bohne etwas. Nix!

Was mich viel mehr beschäftigt: Ob Jörg Lau und de Winter sich in der Kantine der Zeit wohl aus dem Weg gehen? Und auf Betriebsfeiern?

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