Gideon Böss: Genehme und nicht genehme Einseitigkeiten

My oh my… Pflichtschuldig und eilfertig zitiert und verlinkt der Perlentaucher, das bekannte, als Kulturpresseschau nur mühsam getarnte, Denunziantenportal, einen Artikel von Gideon Böss, der sich in der Welt empört über die, wie er findet, verzerrte Darstellung des Nahostkonflikts in hiesigen Schulbüchern:

„Wie jedes andere Schulbuch auch, musste es eine mehrmonatige Prüfung durch Verlag, Ministerium, Lektoren und Gutachter durchstehen. Ohne Beanstandung blieb dabei, dass die Palästinenser systematisch als Opfer dargestellt werden. Sie greifen nie aus taktischen Gründen zum Terror, sondern immer ‚unter Druck‘ oder wenn sie ihre Sache als ‚verraten und perspektivlos erkannten’… Berechnend ist hingegen der ‚jüdische Terror‘, der mit ‚gezielten Aktionen‘ für die Flucht vieler Araber sorgte. Juden begehen ihre Massaker kühl kalkulierend, Araber aus der Not heraus.“

Verratene Palästinenser und kühle Israelis? Schon klar, dem Perlentaucher, der Welt und nicht zuletzt einem Gideon Böss, wäre es umgekehrt lieber…

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