Bundesdeutsche Geschichtspolitik in Kürze: Konrad Adenauer


Aus einem TV-Gespräch mit Günter Gaus, 1965

5 Gedanken zu “Bundesdeutsche Geschichtspolitik in Kürze: Konrad Adenauer

  1. Auf dem ersten Parteitag der CDU in Köln sprach der CDU-Vorsitzende Adenauer wortreich über Ethik und die Grauen des vorangegangenen Krieges, erwähnte aber mit keinem Wort den Holocaust. Ganz anders der SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher auf dem ersten SPD-Parteitag, der Roß und Reiter nannte und Wiedergutmachung als selbstverständlich ansah.

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      1. „Wiedergutmachung“ ist ein ebenso idiotischer Begriff wie die jährliche Wiederholung der „Befreiung des KZ Auschwitz“ (man kann eine Stadt befreien oder Menschen, damit sie wieder sein können, was sie sind, aber wie kann man ein KZ befreien?). Daher will ich mich eigentlich nicht über diesen Begriff auslassen – Du hast ihn zurecht „abgemahnt“ – sondern lediglich zeigen, dass es bei den Einfach-Sozialen in Sachen Verantwortung zeigen für die Vergangenheit unendlich besser bestellt war als bei den Christ-Sozialen.

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  2. Hochinteressant, danke fürs Hervorholen. Ich wusste von dieser Passage, konnte mich an den genauen Wortlaut aber nicht mehr erinnern. Eine Versöhnung hat er also nur betrieben, weil die Juden immer noch so mächtig sind. Nicht schlecht, wie verräterisch Sprache sein kann.

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