Heinrich Böll und Tzipi Livni

Völlig recht tut Schmok, seinem Unverständnis über die Einladung, die die Heinrich-Böll-Stiftung der früheren israelischen Außenministerin Livni ausgesprochen hat, dadurch Ausdruck zu verleihen, indem er den offenen Brief einer Gruppe namens Kritische Juden und Israelis verbreitet. Livni in Berlin? Anlass ist eine der grünennahen Stiftung organisierte Tagung mit dem Titel „Fremde Freunde“. Der erste Absatz aus besagtem Brief sagt schon recht viel:

Die israelische und deutsche Sicht auf Staat, Nation, Gewalt. Ein Vergleich.“ Es soll die Diskrepanz zwischen der kritischen deutschen Publikumsmeinung zu Israels Politik und der Unterstützung der deutschen politischen Klasse für diese Politik untersucht werden. Trotz des problematischen Einführungstexts, der auf befremdliche Weise von israelischer und deutscher „Mentalität“ spricht und Bevölkerungsgruppen wie Palästinenser, Misrachim und Frauen weitgehend übergeht, könnte man den Organisatoren noch glauben, sie hätten Interesse an einer offenen Fragestellung und Diskussion. Die Tatsache, das sich unter den Eingeladenen Tzipi Livni befindet, die ihre Verantwortung für Kriegsverbrechen nicht einmal leugnet, lässt aber andere Intentionen der Mitarbeiter der Heinrich Böll Stiftung erkennen. Die Einladung von Livni bedeutet die Rehabilitation einer Kriegsverbrecherin.

Aber läuft es so nicht schon seit Jahr und Tag? Schon der 2003 verstorbene Edward W. Said pflegte die im Kontext des sog. Nahostfriedensprozesses aufkommende „Friedensindustrie“ scharf zu kritisieren: In Israel-Palästina, aber auch in zahlreichen Staaten des politischen Westens entstehen NGOs und werden Initiativen ergriffen, werden Gruppen gegründet und Bündnisse geschmiedet, von denen alle profitieren, außer jene, um die es in Israel-Palästina eigentlich geht: Menschen, die das tun möchten, was unsereins für selbstverständlich hält: ein menschenwürdiges Leben führen. Entstanden ist eine Klientel, ein ganzes Milieu aus professionell trainierten „Friedenstauben“, die gemeinsam auf Tagungen und Konferenzen auftreten und sich gegenseitig bescheinigen, dass Frieden doch möglich sei. Lehrstühle werden besetzt, Gelder verteilt und eingesteckt, Karrieren befördert, Frieden vorgetäuscht – und die Besatzung zur Normalität erklärt, natürlich nur indirekt. Dialoge werden initiiert, Schweigen in Worthülsen gepackt, und so passiert es dann, dass selbst Tzipi Livni sich den Fragen eines ihr gewogenen, weil allerhöchstens konstruktiv kritisierenden Publikums stellen muss – und nicht eines Staatsanwalts in Den Haag.

Die Maschinerie läuft wie geölt, so dass Forderungen wie die folgende als sympathischer Akzent hingenommen werden, aber das war’s dann auch schon:

Wir, Israelis, die in Deutschland und Israel leben und als Menschenrechtsaktivisten zunehmenden Schikanen der israelischen Regierung ausgesetzt sind, rufen die Heinrich Böll Stiftung auf, Tzipi Livni auszuladen und damit ein Zeichen für andere Normen in Deutschland und in Israel zu setzen.

Ein Gedanke zu “Heinrich Böll und Tzipi Livni

  1. Die politische KULTUR und deren Probaganda ist in allen Ländern
    nicht einhellig so bezaubernd demokratisch, wie das hingestellt wird,
    offiziell. Es gibt auch hierzulande Verbrechen die zwar nicht mit der
    Anwendung von Phosphorbomben (wenn das stimmen sollte) aus Notwehr
    zu tun hat, jedoch einem eingefleischenten Kozept untersteht, deren
    Fragestellung ganz einfach ist : „Wer darf das Sagen haben und mittun?“
    In der Realität, wer wird entlohnt, damit sein Sagen den „Glanz“ einer
    ehemals verbrecherischen Nation wiederspiegeln darf und wer bekommt
    von Anfang an so wenige Chancen in seinem Buget, dass damit einfach
    ncihts wirklich angefangen werden konnte und kann. Heutige Rentenzahlungen
    von 600.- Euro sind Beweis genung für eingefleischte >Unrechtmässigkeiten
    von Staatsseiten. Und wer ist der Staat, der sich eine Heinrich Böll Stiftung
    leistet/n kann und sich schon wieder in Eliten verbündet, die anderen den Garaus
    zu machen willig ist. Alos so unlauter, wie Sie Israel in seiner Ausnahmesituation
    hinstellen ist es im Vergleich doch nicht. Wer wen heiraten darf? Auch davon
    könnten meine etwas älteren Schwester ein Lied singen und es ist noch nicht
    so lange her, dass heiraten zwischen Evangelischen und Katholischen wie auch in
    unseren Kreisen, nicht erlaubt war und nicht selten noch heute der Realität ent-
    spricht. Auch zwischen Ashkenazen und Sfarden oder Bucharen oder oder oder.
    Übernommene Strategien mit verheeerender Auswirkung. In Wien hat mich (60J.
    Ashkenazin, Dürckheim-Therapeutin, unterrichte Complementärärzte/tinnen in
    BRD,Schweiz u. Wien) ein bucharischer sog. Rabbiner Nia.im Komplott mit seiner,
    nach unseren modernen Masstäben massiv übergewichtigen Frau mit angeblich 9
    Kindern,
    angeblich aus sozial-Rache, betäubt und vergewaltigt, geschlagen, Blutabgezapft,
    und mich verheerenden weiteren Gewaltverbrechen seiner Kumpane aus Wien und
    Österreich und in der Boaderkontoll in TelAviv,ausgesetzt. Statt einem vereinbarten
    Meeting zur Konfliktklärung seiner misratenen Integration, hat er Blutschande als
    Racheakt gegen die „Herrschenden“ selbst in die Hand genommen. Solche Aktionen
    herrschen auch in Israel und weil er einen israelischen Pass hat, konnte und kann
    er sich in Wien sehr, sehr vieles an Verbrechen unbescholten erlauben. Also in
    merhfacher Hinsicht bin ich dann als Deutsche, Jüdin, Frau und Privat-Gelehrte
    gerne den Maschen brutaler Gewalt an unterschiedlichen Sozialzugehörigkeiten,
    direkt in die Maschen gelaufen und die Schadenfreude der weniger Gebildeten
    Frauen spielte sich öffentlich mit Fingerzeigen auf mich am Shabbath ab. Orthodox
    abgesegnet durch Nichthandeln von einem Oberrebiner von Wien und Österreich,
    der schon seit 2004 nicht mehr als Rabbiner anerkannt, sodoch aus Probaganda-
    Gründen extrageehrt immer wieder aus der Pedrullie gezogen werden musste und
    wurde. Man trifft sich in einem Nichtkosheren Restaurant zum üppigen Mahl im
    nahegelegenen, höchstkatholischen Umland und die Freisprüche ergissen sich im
    vollfetten Vergnügen wollüstiger Harmonie. Die unpassenden Damen werden heim-
    tückisch entsorgt. So spar man sich Honorare und hat davon noch attrative, modernste
    Torah-Interpretationen freihaus in der Tasche. Opferung modern doch schamlos
    schockierend. Bis heute klatschen sie die sog. rabbinischen Herrn und Damen auf
    die Schenkel und heimsen gewaltige Summen an Blutgeld ein. Es lebt sich gut so
    und adäqut zu den herrschenden regieungen im Surrounding und deren komplexer,
    internationalen Verbandelungen. So ist man wieder WER und nach den geschlacheten
    „hat kein Hahn zu krähen!“ … Euere Freund und Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg.
    Wer Anzeige erstattet, kann zwar sein Verschwinden retten, ist aber bis auf weiteres fällig!
    Eine gut Vermischung alter Traditionen und Nationaler Korruptionen und auch Misrachi
    spielt dabei eine einträglich arrangierte Hauptrolle.
    Die erschütterten Aufrechten vergessen mit der Zeit den Anlass ihrer Erschütterung weil
    sie auch dinniert haben und ihnen strengstens untersagt ist, durch Anzeige der Moretaten
    ihrem blutbeschmierten Gewissen zum Recht zu verhelfen und den Opfern der Pseudo-
    religions-Akte zu ihrem Anrecht auf WIEDERGUTMACHUNG.
    So steht der gleiche Begriff nun in einem schaurig neuen KONTEXT: Weil sich darin echtes
    ziviles Recht und angewandtes Strafrecht aller drei Nationen verbirgt, sollte das doch zur
    Verwiklichung kommen, bevor die, allesamt auffalend älteren Opfer, diese schaurige Welt
    hintersich gelassen haben. Anders wäre das fraglos besser, moderner und gerechter !
    Nicht wahr.
    pmgrill Shalom Shalom H E L P NOW AND BRING SALVATION NOW.
    Die anderen geopferten sind der deutschen, und kaum einer anderen Sprache wirklich
    mächtig, so wurde und wird das immer wieder an mich deligiert. Hoffentlich bald mit dem
    NOT wendenden Ausgleich aus den G´machen, Sammlungen auch der Vermögenswerte
    meiner Wenigkeit und meiner seligen und noch lebenden Angehörigen.pmgrill

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