„…dann bedeutet Solidarität mit Israel auch ggf. die Unterstützung einer gezielten Militäraktion gegen das iranische Atomwaffenprogramm.“

Solange die Palästinenser Israels Existenzrecht nicht samt und sondern anerkennen, sollte man die Israelis wegen des von ihnen betriebenen Siedlungsbaus auf okkupiertem und annektiertem palästinenssichen Grund und Boden bitte nicht kritisieren. Sage nicht ich, sondern heißt es in einer Erklärung der Berliner Jusos. Ach ja, und einen israelischen Erstschlag gegen den Iran halten die JunggenossInnen „ggf.“ für nicht gänzlich indiskutabel:

Wem das Existenzrechts Israels am Herzen liegt, der muss allen voran die iranische Bombe verhindern! Sollte eine Isolierung des iranischen Regimes keinen Erfolg haben und keine diplomatischen Mittel mehr zur Verfügung stehen, um die atomare Bewaffnung des Iran zu verhindern, dann bedeutet Solidarität mit Israel auch ggf. die Unterstützung einer gezielten Militäraktion gegen das iranische Atomwaffenprogramm.

Mehr dazu bei Heise.
Ob die AutorInnen besagter Erklärung das Willy Brandt Center, Jerusalem, kennen? Eins steht für mich jedenfalls fest: Gedichte lesen die auch nicht wirklich gern.

Ein Gedanke zu “„…dann bedeutet Solidarität mit Israel auch ggf. die Unterstützung einer gezielten Militäraktion gegen das iranische Atomwaffenprogramm.“

  1. JuSos als Befürworter von Präventivschlägen? Wie die Zeiten sich ändern (oder nicht ändern). Gäbe es Kaiser Wilhem heute würde er vielleicht entzückt ausrufen „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Präventivschlagfreunde Israels“🙂

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