Operation „Pillar of Defense“ oder: „Antifa heißt Luftangriff“ (demnächst auch mit Bodentruppen)

Dass ich die Hamas eben nicht für die Spitze des palästinensischen Widerstands halte, sondern, im Gegenteil, für eine Bande von Kollaborateuren halte, die Netanyahu, Barak und Co. immer weitere Anlässe bietet, ihre Wahlkampftour mit dem Titel Pillar of Defense fortzusetzen, sei hier nochmals betont. Auf der anderen Seite bin ich weder überrascht, noch fassungslos, sondern schlichtweg angewidert von Angela Merkels Analyse der aktuellen Ereignisse aus „Israel“ (Deutschlandfunk, 1live und andere):

„Es gibt keinerlei Rechtfertigung für den Abschuss von Raketen auf Israel“, machte Regierungssprecher Georg Streiter am Freitag die Meinung der Kanzlerin bekannt. Der Beschuss Israels müsse sofort eingestellt werden. […] Merkel betrachte die Entwicklung mit großer Sorge, so Streiter. Israel habe das Recht und die Pflicht, seine Bevölkerung in angemessener Weise zu schützen. Zu der Frage, ob dazu auch ein Einmarsch israelischer Truppen in den Gaza-Streifen gehöre, wollte der Regierungssprecher keine Stellungnahme abgeben.

Für mich als Vater einer 10 Monate alten Tochter sind die Bilder, wie sie im unteren Bereich dieses Artikels auf Mondoweiss zu sehen sind, nicht zu ertragen. Und ob  der Autorin aufgefallen ist, dass sie nicht nur Bilder von palästinensischen Babys, sondern auch eines von einem israelischen Kind aus Kiryat Maleachi, eingefügt hat, weiß ich auch nicht. Fakt ist nur, mit Twitter-Hashtags wie #HamasBumperStickers bekommt die Platitüde „Antifa heißt Luftangriff“ eine ganz neue Tiefe.

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