„Zynisch und schlichtweg menschenverachtend.“

Ich finde es ja schade, dass es im Transatlantikblog des hochgeschätzten Schlesinger derzeit nicht die Möglichkeit gibt, als Leser Kommentare zu posten. Der Gute veröffentlicht seine Texte ja noch im Freitag – und mit was für einem Bullshit sich Schlesinger da zuweilen zu befassen hat, ist echt nicht mehr feierlich. Sein aktueller Beitrag über den 20jährigen israelischen Soldaten Mor Ostrovski, der sich nicht entblödet hat, ein Bild von einem palästinensischen Jungen im Fadenkreuz von Ostrovskis Waffe online zu stellen, ist ähnlich empfehlenswert wie etwa der Beitrag zum selben Thema von Emran Feroz. Die Vorwürfe, der sich Schlesinger dann zu erwehren hat, lassen in mir das Verständnis für Schlesingers comment policy wachsen. Nein, ihm wird nicht Antisemitismus vorgeworfen – eher im Gegenteil (sic!). Zudem merke ich, dass ich bislang großes Glück gehabt: Die meisten Kommentare in meinem Blog sind bemerkenswert differenziert und freundlich.

Ein Gedanke zu “„Zynisch und schlichtweg menschenverachtend.“

  1. „Nein, ihm wird nicht Antisemitismus vorgeworfen – eher im Gegenteil (sic!).“
    Das soll aber hoffentlich nicht heißen, dass der erstere Vorwurf der gerechtfertigtere wäre… (Scherzfrage; aber danke für die Blumen). Übrigens wurde ich im aktuellen Beitrag erstmals „zensiert“. Meine Anfrage dazu:

    „@Redaktion
    Sie haben zwei meiner Kommentare „versteckt“.
    Das geschieht üblicherweise bei beleidigenden oder inhaltlich nicht akzeptablen Beiträgen.
    Der Vorwurf Rosarenias lautete „Relativierung“ der Untaten Israels. Das ist absurd.
    Oder wird hier seitens des FREITAG das wiederholt, was im Historikerstreit Habermas & Co. peinlicherweise aus lauter political correctness und sonstigen moralverliebten Motiven gegenüber Prof. Nolte an den Tag gelegt habent? Nämlich eine hysterische Anklage aufgrund dessen nüchternen Strukturvergleichs zwischen Holocaust und Gulag? Für so begrenzt habe ich den Freitag bislang nicht gehalten.
    Ich erwarte eine Begründung.“

    Wenn es so weit kommen sollte, dass ich aufgrund einer überdrehten Reaktion einer Leserin, die im übrigen die Zielrichtung des Beitrags nicht im Ansatz verstanden hat, zensiert werde, sind meine Tage beim Freitag gezählt. Dazu würden bestimmt einige ein Honigkuchengesicht aufsetzen. Deshalb werde ich das sehr wahrscheinlich nicht tun😉 Ich halte es dann lieber mit Jimmy Connors: Unter wüsten Publikumsbeschimpfungen spielte er besser😉
    Schöne Grüße!

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