Schwere Zeiten für die Israel-Solidarität

Schlimme Nachrichten für all jene, denen es nicht schnell genug gehen kann und konnte, Irans Bombe durch Bomben zu stoppen: Erstens: Nach acht Jahren Hitlers Wiedergänger revisited, Tarnname Ahmadinejad, übernimmt nun der Reformer Ruhani das Amt des iranischen Staatspräsidenten. In den sozialen Medien wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass nicht der Staatspräsident, sondern die hohe Geistlichkeit im Iran das Sagen habe, aber das hat bekanntlich amerikanische Neocons, israelische Likudniks und hiesige ehrlich besorgte Hasbaristen nicht davon abgehalten, die Welt auf den nächsten Holocaust vorzubereiten, und Dummschwätzer Ahmadinejad spielte bereitwillig mit – und mit ihm, wollt‘ ich noch sagen, u.a. ja auch deutsche Freunde wie Elsässer und Co.

Auch nicht gut für die Zukunft des Stop-the-Bomb-Netzwerks sind die Nachrichten aus Syrien. Sollen sich die Araber dort doch die Kehle durchschneiden:  Tatort-Prof. Börne – Insider nennen ihn Jan-Josef Liefers  – klettert in Zusammenarbeit mit Bild auf syrische Trümmerberge und  fordert ein militärisches Eingreifen des Westens gegen Assad und in den USA scheint  das alte Fieber von vor dem letzten Irak-Krieg wieder um sich zu greifen:

Seit Monaten wird versucht, der Regierung von Baschar al-Assad einen Giftgas-Angriff ans Bein zu hängen. Nun scheint es, als ob dies endlich gelungen wäre. US-Präsident Barack Obama hat nach langem Zögern offiziell bestätigt, dass die „rote Linie“ in Syrien überschritten worden sei. Als Folge dessen erhalten die Rebellen-Gruppierungen massive Waffenunterstützung aus den Vereinigten Staaten.

Und bei den Grünen dreht sich alles um die Kinderschänder-Fantasien aus Vergangenheit und Daniel Cohn-Bendits „Der große Bazar“. Und Israel siedelt fröhlich weiter vor sich hin in Gebieten, die vor vielen Monden einmal als okkupiert, besetzt galten: Mit anderen Worten, entweder läuft alles glänzend, oder die Empörungstoleranz irgendeiner anzunehmenden Öffentlichkeit wird woanders bemüht. Schwere Zeiten für die Israel-Solidarität,

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