Bibi in Pariser Synagoge mit Nationalhymne beschenkt

Super gelaufen, Bibi. Nachdem er nichts hatte unversucht gelassen, die Anschläge auf die Redaktionsräume von Charlie Hebdo und auf ein kosheres Restaurants als Beleg dafür zu nutzen, dass Frankreichs nach Israel ziehen sollten – am besten gestern, besuchte er im Kontext der Großdemonstration in Paris die dortige große Synagoge. Und was singen die Anwesenden? Die Nationalhymne. Ich sag nur: Marchant! Marchant! Und Netanyahu steht da vorn und denkt sich so: „Scheiß Diaspora…“ Wo ist die Security?

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„I am not Charlie, I am Ahmed the dead cop. Charlie ridiculed my faith and culture and I died defending his right to do so.“

Auf Meedia mokiert sich Stefan Winterbauer u.a. über den, seiner Ansicht nach wenig gemeinsinnigen, Wortbeitrag von Sebastian Loudon, der nicht so ohne weiteres Charlie Hebdo sein möchte. Winterbauer:

Man muss nicht selbst im Fadenkreuz der Terroristen stehen. Trotzdem kann und darf man Mitgefühl und Gemeinschaftssinn zeigen.

Mir geht diese Kampagne, „Je suis Charlie Hebdo“ schon jetzt gesteigert auf den Keks. Ich bin nicht Charlie Hebdo, allerhöchstens dieser Charlie:

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Ich empfinde Mitgefühl gegenüber den Hinterbliebenen der Mordopfer. Ich bin entsetzt über den schrecklichen möderischen Anschlag auf die Redaktion des Pariser Magazins Charlie Hebdo. Ich verabscheue die verübte Tat. Doch fällt es mir schwer, diesen Mehrfachmord als einen Anschlag auf Meinungsfreiheit, Satire, Zivilisation, „uns alle“ etc. zu sehen. Wie schon zu früheren Zeitpunkten kriechen schon jetzt wieder die Ratten aus ihren Löchern. Sehr empfehlenswert dieses Mal: die taz-Kolumne von Deniz Yücel.

Doch analog zur jüngsten Aussage aus dem berufenen Munde des seit jeher überschätzten Oasis-Gitarristen und Songschreibers Noel Gallaghers, dass, wer es heutzutage an die Spitze der Charts schaffe, automatisch scheiße sein müsse – kann ich mich eines erhöhten Bauchgrimmens erwehren, wenn ich sehe, wer sich so alles Charlie Hebdo nennen lassen möchte.  HIer sind sich Union, SPD, Bild, Spiegel und Pegida (wieder) einig. Die Ratten sind auch unter diesen, gewisslich oft nicht übel wollenden Zeitgenossen und Vorbildern der Gesellschaft. Und so möchte man den neuen Charlie Hebdos zurufen: Passt bloss auf, mit wem ihr zusammen auf der Solidaritätsveranstaltung gesehen werdet.

Schon jetzt, schon wieder registriere ich öffentliche Äußerungen, die darauf schließen lassen, dass die Morde an Charlie Hebdo nicht nur auf Seiten irgendwelcher Jihadisten und Salafisten, sondern auch bei angeblichen Verteidigern des sog. Abendlandes auf Dankbarkeit stößt und Aufbruchstimmung initiiert. Nachdem in den letzten Wochen die Stimmen aus den Reihen des Anders-Breivik-Fanclubs kaum zu hören waren – jedenfalls nicht hierzulande, weil Pegida -, so darf man getrost davon ausgehen, dass sich der Wind dabei ist zu drehen. Und so bin ich bei Elise Hendrick auf eine weitere Version von „Je suis Charlie Hebdo“ gestoßen: Ich bin einer, der wegen Charlie zu leiden haben wird:

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Und wo wir bei dem Magazin Charlie Hebdo selbst sind: Meine Meinung zu dieser Art von Satire, wie sie ja hierzulande eifrigst von Titanic und Konsorten kopiert wird – deckt sich in etwa mit der Meike Büttners:

„Charlie Hebdo“ hat zahlreiche rassistische Witze gerissen und nur allzu oft Hass als Spaß maskiert. Und wir wissen wohl alle noch vom Schulhof, dass ein Witz nicht immer nur zum Lachen gedacht ist. Oft genug ist es das Ziel eines solchen Witzes, Menschen zu verletzen. Damit kann ich mich schlicht nicht identifizieren.

Vielleicht ließe sich das sogar noch zuspitzen: Es geht ja nicht generell darum, Menschen zu verletzen. Was ja noch hässlicher ist, ist der Umstand, dass auf dem Schulhof bestimmte Witze Aggressionen gegen jene auslösen und jene verletzen können, die sich nicht wirklich wehren können. Humor wird leicht zum „Nach unten Treten“ instrumentalisiert – und ist dann kein echter Humor mehr. Ähnliches gilt für Satire, die vorgibt bzw. der von der schreibenden Kollegenschaft eilfertig attestiert wird, sie stehe in der Tradition und im Dienste der Aufklärung und des kritischen Denkens. Sie produziere einen Humor, der dem Kaiser die Kleider stehle und die Mächtigen dumm dastehen lässt. Tja, und wenn sich ebendieser Karl-Kraus-Kurt-Tucholsky-Gedächtnishumor letzten Endes entpuppt als rassistischer Klospruch… Wem fehlt dann das Papier?

Aber ich will mich auch nicht zu sehr beschweren. Als Schlusswort zitiere ich einfach mal Dyad Abou Jahjah, der auf Twitter mal so ganz nebenbei auch eine Kerze anzündet für jenen Polizisten, der iden Tätern der Charlie-Hebdo-Mordaktion ebenso zum Opfer fiel, eine Kerze anzündet:

I am not Charlie, I am Ahmed the dead cop. Charlie ridiculed my faith and culture and I died defending his right to do so.

Merkels Vertriebene

„“Wir müssen unsere Stimme gegen die Vertreibungen von heute erheben“ – so die Bundeskanzlerin heute  bei einem Festakt des Bundes der Vertriebenen in Berlin. Und meinte damit die Flüchtlinge in Syrien und im Irak. Ob sie hier auch Palästinenser gemeint hat? Vermutlich nicht. Sonst hätte sie auch noch all die anderen arabischen Staaten nennen müssen, in denen es Palästinenser im Zuge der Nakba seit 1948 verschlagen hat. Und dann hätte Merkel auch noch über Israel reden müssen. Nein nein, die Staatsdoktrin. Und die Redezeit. Und überhaupt. Dann lieber Erika Steinbach in den eigenen Reihen ertragen und weiter an der Gutwerdung der Deutschen feilen?

„It’s a shame Hitler didn’t finish the job“: Israelis antworten kritischen Shoa-Überlebenden

Letzte Woche ist ein Offener Brief, unterzeichnet von ca. 300 Überlebenden der Shoa bzw. Angehörigen von Überlebenden und Opfern, veröffentlicht worden. Darin wird das Massaker, dass Israels Streitkräfte an ca. 2000 Palästinensern im Gazastreifen verübt haben, aufs Schärfste verurteilt. Der Text fand schnelle Verbreitung in den sozialen Medien. Reaktionen aus Israel ließen nicht auf sich warten:

David Cohen: Those aren’t Holocaust survivors those are probably collaborators with the Nazis.

Shmulik Halphon: He’s invited to go back to Auschwitz.

Itzik Levy: These are survivors who were Kapos. Leftist traitors. That’s why they live abroad and not in the Jewish State.

Vitali Guttman: Enough, they should die already. They survived the Holocaust only to do another Holocaust to Israel in global public opinion?

Meir Dahan: No wonder Hitler murdered 6 million Jews because of people like you you’re not even Jews you’re disgusting people a disgrace to humanity and so are your offspring you are trash.

Asher Solomon: It’s a shame Hitler didn’t finish the job.

Katy Morali: Holocaust survivors who think like this are invited to go die in the gas chambers.

Yafa Ashraf: Shitty Ashkenazis you are the Nazis.

Was sagt man dazu? Kommentare erbeten!

Gaza: Wer in dieser Zeit nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen denkt, hat es schwer.

In Gaza türmen sich Trümmer und Leichen. Die Zahl geht mittlerweile bis in Bereiche jenseits von 1200 Toten. Und Außenminister Steinmeier analysiert messerscharf:

Vor seinem Abflug, der ihn am Montag zunächst in die jordanische Hauptstadt Amman führen wird, kritisierte Steinmeier erneut scharf die Hamas: „Der Raketenbeschuss der Hamas gegen Israel hat eine Spirale der Gewalt in Gang gesetzt, die kaum noch aufzuhalten scheint.“ Auf beiden Seiten lebten die Menschen seitdem in ständiger Angst vor dem nächsten Angriff.

„Die Bilder der vielen unschuldigen Opfer“, so Steinmeier, „sind schwer zu ertragen.“ Die tragische Entwicklung könne Deutschland deshalb nicht gleichgültig sein, so der Minister weiter: „Nicht nur aus Sorge um die Sicherheit Israels, sondern auch weil die möglichen Konsequenzen einer weiteren Eskalation kaum absehbar sind.“

Demnach trägt Hamas die Hauptschuld alleinige Schuld am Massaker, das die israelische Armee gegenwärtig im Gazastreifen anrichtet. Und was Steinmeier mit den „möglichen Konsequenzen einer weiteren Eskalation“ meint, wer weiß das? Tribünen für israelische Zuschauer des Massakers?

Und wenn der Deutsche Koordinationsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR)  in einer vor Selbstgerechtigkeit, Wirrheit aber auch Kaltschnäuzigkeit nur so strotzenden Presseerklärung offen die Propaganda der Regierung Netanyahu weiter betreibt und eindrucksvoll Marc Ellis‘ These vom „ökumenischen Deal“ in der christlich-jüdischen Zusammenarbeit belegt, kann man nicht einmal mehr den Kopf schütteln. Wie heißt es in anderen Zusammenhängen immer gern: „Die schlimmsten Feinde des Glaubens sind seine unbarmherzigen Verteidiger.“

Man muss kein Freund der Hamas sein – und wer ist das schon? -, um dennoch zu erkennen, dass die wieder und wieder aufgewärmte Behauptung, alles sei, vereinfacht gesagt, ruhig und friedlich im Lande Israel gewesen, bis die Hamas mit Raketen Angst und Schrecken in der israelischen Bevölkerung verbreitet hat, nicht zutrifft. Die Abriegelung des Gazastreifens, die wiederhole Heimsuchung unschuldiger Zivilisten durch israelisches Militär – sei es aus der Luft, sei es von der See her oder im Rahmen der sog. „Kriege“ in den Jahren 2008/2009 und 2012: Man muss schon mit einer Haltung ausgestattet sein, wie sie vom Koordinationsrat eingefordert wird: Eine Mischung aus gehobener Feiertagsstimmung, wenn es um den Staat Israel geht, (un)freundlischer Gleichgültigkeit, was zivile Opfer angeht, Ignoranz ob der Lage vor Ort, z.B. im Gazastreifen und, seinerseits, Geschichtsvergessenheit.

Wer Propaganda widerlegen will, lese diesen wichtigen Beitrag von Noura Erakat aus dem amerikanischen Nation-Magazin. Doch Vorsicht: Wer in dieser Zeit nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen denkt, hat es schwer.

Von Volksverhetzung zu Volksverhetzung

Und mit einem Mal regt sich alle Welt auf. Der gestern in der Bild am Sonntag erschienene, vor Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Primitivität nur so schäumende Beitrag von BamS-Vizechef Nikolaus Fest, erregt die Gemüter. Treffend zerpflückt Mats Schönauer die widerlichen Worte Fests. Auch Stefan Niggemeier findet passende Formen, um das Geschwalle als das herauszustellen, was es eigentlich ist: Aggressiver Rassismus. Der Spitze von Bild ist das alles mittlerweile höchst unangenehm. Schlimmer noch für Fest, der sich über Twitter noch über den veritablen Shitstorm freute, der schon kurz nach Erscheinen seines Beitrags angerührt wurde:

Kai Diekmann antwortete in der Ausgabe vom Montag: „Genau solche Auseinandersetzung entlang religiöser Grenzen wollen wir NICHT. Wir wollen sie nicht führen, nicht befördern und nicht herbeischreiben.“ Diekmann verantwortet zwar die Bild, hat aber auf die Berichterstattung der BamS keinen Einfluss. Marion Horn ist die zuständige Chefredakteurin der Sonntagsausgabe. Sie verteidigte Nicolaus Fest zunächst auf Twitter, schrieb dann aber: „Bild am Sonntag hat Gefühle verletzt. Ganz deutlich: Wir sind nicht islamfeindlich! Ich entschuldigte mich für den entstandenen Eindruck.“

Bei Bild streiten sich die Granden also in aller Öffentlichkeit über den manifest gewordenen Islamhass Fests – sorry, kein Wortspiel intendiert.

In den sozialen Netzwerken ereifern sich Muslime und andere über Fest. Nicht nur aufgrund des in seinem Text enthaltenen Rassismus. Auch und gerade ob der zum Himmel speienden Heuchelei, die, so empfinden es viele, von Seiten der Bild vorgeführt werde: Noch kürzlich vergossen Promis wie Maria – „Die Flucht“- Furthwängler  für das Flaggschiff des Hauses Springer Krokodilstränen: Einen neuen Antisemitismus gelte es zu bekämpfen. Dieser mache sich in den europäischen Metropolen breit: auf propalästinensischen Demonstrationen. Schlesinger hat zu den entsprechenden Vorkommnissen, etwa zum Skandieren von „Jude, Jude feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“ bereits die richtigen Worte gefunden:

Solche Parolen wollen doch ganz offenkundig eine Volksgruppe treffen und erniedrigen, und nicht etwa eine Politik Netanjahus anprangern.

Evelyn Hecht-Galinski, die zu Radikalität neigende Tochter des früheren Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, die durch ihre zügellosen Äußerungen zum Aushängeschild aller hiesigen Israelfeinde wurde, meint zu solchen Slogans ungerührt “Natürlich sind diese Parolen nicht politisch korrekt.” Oh nein, mit politischer Korrektheit hat das nichts zu tun. Hecht-Galinski übersieht die besondere Qualität solcher Hetzparolen nur deshalb großzügig, weil sie selbst gerne maximal vom Leder zieht.

Die anti-jüdischen Slogans sind und bleiben: Abstoßend. Nicht zu rechtfertigen. Letztlich schlicht unrechtmäßig.

Die Schreihälse  – nicht: alle Demonstrationsteilnehmer! – nehmen den Gazakrieg nur zum Anlaß ihre niederen Instinkte zum Ausdruck zu bringen. Diesem Klientel sollte nicht erlaubt sein, den ansonsten durchaus berechtigten Protest gegen den Gazakrieg und die jahrelange israelische Blockade zu diskreditieren.

Kommen wir von dieser Volksverhetzung zur oben beschriebenen zurück.

Ich wundere mich ein bisschen über all jene, die sich nun über Bild echauffieren. Weder will ich Verschwörungstheorien Vorschub leisten noch sonstwie schlaumeiern, aber verdichtet sich in einem Organ wie Bild – und ich schließe Bild am Sonntag ausdrücklich mit ein in mein Gebet – nicht das, was der mediale Meinungsmainstream der Bevölkerung ohnehin anträgt zu glauben?

Im Gazastreifen werden zumeist palästinensische Zivilisten – auffallend viele Kinder! – abgeschlachtet. Mittlerweile ist die Tausendergrenze überschritten. Auf den Hügeln nahe dieses Elendsgebiets sitzen israelische Schlachtenbummler und machen La Ola dazu. Es sind gerade die sozialen Netzwerke, denen es zu verdanken ist, dass Bilder unvorstellbarer Grausamkeit an die Öffentlichkeit gelangen. Als Vater einer zweijährigen Tochter rauben mir diese Bilder den Schlaf. Die Israelis sind dabei, den Gazastreifen in ein riesiges Massengrab zu verwandeln, in  USA und in Israel von dankbaren, vermeintlichen, Israel-Freunden euphorisch registriert.

In Zeiten wie diesen rücken Bundesregierung und freie Medien in diesem Lande besonders eng zusammen. Die Qualität der Untaten der israelischen Streitkräfte unter der Führung von Ministerpräsident Netanyahu lässt sich mitunter auch daran bemessen, wie hoch die Gefahr eines neuen Antisemitismus eingeschätzt wird. Wie hat es Norman Finkelstein einmal ausgedrückt: „Kill Arabs, cry anti-Semitism“. Ging es nur mir so, oder war es nicht doch auffallend, wie breit sich die Front der neuen Antisemitenjäger in Presse und Politik hierzulande ausnahm? 

 Von FAZ bis stern, von Frankfurter Rundschau bis Kölner Stadtanzeiger, nicht zu vergessen Welt und Bild: Man war sich einig. Mit Gauck. Mit Graumann. Mit Broder. Das Abschlachten der zivilen Bevölkerung des Gazastreifens hat man dabei kaum erwähnt.

 Und Nikolaus Fest hat das alles – ist dies nicht seine Aufgabe? – zusammengefasst und in geballter Form wiedergegeben. Pointiert. Gerade heraus. Und nun ist man entrüstet. In den sozialen Netzwerken. Plötzlich erinnert man sich, dass Anders Breivik gerade mal vor drei Jahren mit seinem Massenmord die Gewaltphantasien hiesiger, ach so kritischer, Islamkritiker in die Tat umsetzte. Nun ist einem das alles unangenehm.

Handelt sich das alles um Theater? Um eine große Inszenierung? Wie gesagt:  Verschwörungstheorien Vorschub zu leisten, ist nicht mein Ding. Dies ist schließlich ein Nahost-Blog. Aber mal ernsthaft: Ist die Causa Fest womöglich als eine Art von Ouvertüre zu deuten? Werden sich in den kommenden Tagen kritische Stimmen gegen Israels Morden in Gaza auch im Meinungsmainstream mehren? Rolf Verleger und der Fotograf Martin Lejeune haben im Deutschlandfunk in zwei höchst unterschiedlichen Interviews den Anfang gemacht. Ich bin auf die kommenden Tage gespannt.

Und bereits jetzt angeekelt.

Wer sich über die Bild entrüstet, hat nichts verstanden. Keinem toten Fisch möchte ich es antun, ihn in entsprechend bedrucktes Papier einzuwickeln. Und für die anderen Blätter gilt: Es geht nicht um Juden, auch nicht um Palästinenser, nur um eigene Befindlichkeiten.