“Wer Mitgefühl mit Juden hat, hat auch Mitgefühl mit den Menschen in Gaza”

Es ist richtig: Antisemitismus bekämpfen, egal, wo er auftaucht. Aber auch: Israels Umgang mit Palästinensern klar verurteilen. In den letzten Tagen und Wochen war ich sprachlos. Soviel hat sich angestaut in mir. Habe viel gelesen, zumeist auf Englisch. Aber auch einige deutschsprachige waren dabei.  Viele Einschätzungen der Lage in Gaza, wo kein Krieg herrscht, sondern ein Massaker verübt wird.

Was Todenhöfer, der gerade aus dem Gazastreifen und Israel heimgekehrt ist, sagt, trifft zu:

Wenn ich an Gaza denke, schäme ich mich für die Tatenlosigkeit unserer Welt. Auch für meine eigene Hilflosigkeit. Wir versagen alle.

In Presse und Politik versucht man, allen Mut zusammenzunehmen, um dann doch nur zu einem ausgewogenen, fairen, alle Konfliktparteien ansprechenden, aber doch auch ermutigenden Appell, die Waffen doch bitte schweigen zu lassen, zu gelangen. In den Debattierstuben der (früheren) radikalen Linken sucht man derweil fieberhaft nach den richtigen Bannern: “Free Gaza from Hamas”, etc. Oder man fragt sich, ob die Initiative ARAB auch wirklich nichts vergessen hat: “Gegen Imperialismus, Besatzung, Nationalismus, Antisemitismus und Fundamentalismus”. Ich finde das alles wahlweise ärgerlich und einleuchtend. Gestern stieß ich auf Facebook auf den Text von Albrecht Metzger. Seitdem ich ihn gelesen habe, geht es mir besser. Und ich meine es genauso. Lest selber:

Wer Mitgefühl mit Juden hat, hat auch Mitgefühl mit den Menschen in Gaza

Wenn ich an die Geschichte der Juden in Europa und speziell in Deutschland denke, dann empfinde ich Trauer, Demut und Mitgefühl. Ich empfinde keine Scham, denn ich habe an der Zerstörung jüdischen Lebens nicht teilgenommen, und weil ich keine Scham empfinde, entschuldige oder rechtfertige ich mich nicht bei Juden, wenn ich mich mit ihnen über die Geschichte unterhalte, sondern ich versuche ihnen klar zu machen, wie traurig ich darüber bin, dass ihren Vorfahren dieses Unrecht angetan wurde, und ich versuche ihnen klar zu machen, dass wir Deutschen uns damit selbst ein Stück vernichtet haben.

Mit anderen Worten: Für mich hat die Auseinandersetzung mit Antisemitismus sehr viel mit Gefühl zu tun, mit dem Bauch und dem Herzen, erst in zweiter Linie mit dem Kopf. Es ist für mich nichts Angelerntes, das ich roboterhaft wiederhole, wenn jemand meiner Ansicht nach antisemitsche Positionen vertritt. Ich spüre dieses Leid in mir

Auch wenn es hart, provokant und überheblich klingt, sage ich es trotzdem: Ich habe bei vielen Deutschen das Gefühl, dass sie genau das machen, wenn sie über Antisemitismus reden: Sie wiederholen roboterhaft etwas Angelerntes: Sie haben irgendwann in der Schule gelernt, dass es ganz, ganz böse war, was die Deutschen mit den Juden gemacht haben, und um ganz, ganz gut zu sein, müssen sie den Antisemtismus mit Inbrunst verdammen, wenn sie ihn irgendwo entdecken.

Wenn man morgen das Curriculim änderte und sagte, die Juden sind ganz, ganz böse, weil sie alle Araber vernichten wollen und über den Weg der USA nach der Weltherrschaft greifen, dann würden viele Deutsche eben diese Position vertreten, davon bin ich überzeugt. Denn der Antisemitismus ist nicht tot, er steckt in uns, Tausend Jahre Judenhass verfliegen nicht einfach so, das kann man leicht reaktivieren.

Wer Mitgefühl und Demut angesichts der Vernichtung der deutschen Juden empfindet, der hat grundsätzich Mitgefühl, und das bedeutet, dass man auch Mitgefühl mit den Menschen in Gaza hat, die seit Jahrzehnten ein Trauma nach dem anderen erleiden. Dieses Mitgefühl mit den Menschen in Gaza muss nicht in Hass auf Juden und speziell Israelis umschwenken, da muss man eben doch seinen Kopf einschalten und sich klarmachen, wie diese Tragödie entstanden ist. Womit wir wieder bei Tausend Jahren Judenhass in Europa wären…

Danke.

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Von Volksverhetzung zu Volksverhetzung

Und mit einem Mal regt sich alle Welt auf. Der gestern in der Bild am Sonntag erschienene, vor Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Primitivität nur so schäumende Beitrag von BamS-Vizechef Nikolaus Fest, erregt die Gemüter. Treffend zerpflückt Mats Schönauer die widerlichen Worte Fests. Auch Stefan Niggemeier findet passende Formen, um das Geschwalle als das herauszustellen, was es eigentlich ist: Aggressiver Rassismus. Der Spitze von Bild ist das alles mittlerweile höchst unangenehm. Schlimmer noch für Fest, der sich über Twitter noch über den veritablen Shitstorm freute, der schon kurz nach Erscheinen seines Beitrags angerührt wurde:

Kai Diekmann antwortete in der Ausgabe vom Montag: „Genau solche Auseinandersetzung entlang religiöser Grenzen wollen wir NICHT. Wir wollen sie nicht führen, nicht befördern und nicht herbeischreiben.“ Diekmann verantwortet zwar die Bild, hat aber auf die Berichterstattung der BamS keinen Einfluss. Marion Horn ist die zuständige Chefredakteurin der Sonntagsausgabe. Sie verteidigte Nicolaus Fest zunächst auf Twitter, schrieb dann aber: „Bild am Sonntag hat Gefühle verletzt. Ganz deutlich: Wir sind nicht islamfeindlich! Ich entschuldigte mich für den entstandenen Eindruck.“

Bei Bild streiten sich die Granden also in aller Öffentlichkeit über den manifest gewordenen Islamhass Fests – sorry, kein Wortspiel intendiert.

In den sozialen Netzwerken ereifern sich Muslime und andere über Fest. Nicht nur aufgrund des in seinem Text enthaltenen Rassismus. Auch und gerade ob der zum Himmel speienden Heuchelei, die, so empfinden es viele, von Seiten der Bild vorgeführt werde: Noch kürzlich vergossen Promis wie Maria – “Die Flucht”- Furthwängler  für das Flaggschiff des Hauses Springer Krokodilstränen: Einen neuen Antisemitismus gelte es zu bekämpfen. Dieser mache sich in den europäischen Metropolen breit: auf propalästinensischen Demonstrationen. Schlesinger hat zu den entsprechenden Vorkommnissen, etwa zum Skandieren von “Jude, Jude feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!” bereits die richtigen Worte gefunden:

Solche Parolen wollen doch ganz offenkundig eine Volksgruppe treffen und erniedrigen, und nicht etwa eine Politik Netanjahus anprangern.

Evelyn Hecht-Galinski, die zu Radikalität neigende Tochter des früheren Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, die durch ihre zügellosen Äußerungen zum Aushängeschild aller hiesigen Israelfeinde wurde, meint zu solchen Slogans ungerührt “Natürlich sind diese Parolen nicht politisch korrekt.” Oh nein, mit politischer Korrektheit hat das nichts zu tun. Hecht-Galinski übersieht die besondere Qualität solcher Hetzparolen nur deshalb großzügig, weil sie selbst gerne maximal vom Leder zieht.

Die anti-jüdischen Slogans sind und bleiben: Abstoßend. Nicht zu rechtfertigen. Letztlich schlicht unrechtmäßig.

Die Schreihälse  – nicht: alle Demonstrationsteilnehmer! – nehmen den Gazakrieg nur zum Anlaß ihre niederen Instinkte zum Ausdruck zu bringen. Diesem Klientel sollte nicht erlaubt sein, den ansonsten durchaus berechtigten Protest gegen den Gazakrieg und die jahrelange israelische Blockade zu diskreditieren.

Kommen wir von dieser Volksverhetzung zur oben beschriebenen zurück.

Ich wundere mich ein bisschen über all jene, die sich nun über Bild echauffieren. Weder will ich Verschwörungstheorien Vorschub leisten noch sonstwie schlaumeiern, aber verdichtet sich in einem Organ wie Bild – und ich schließe Bild am Sonntag ausdrücklich mit ein in mein Gebet – nicht das, was der mediale Meinungsmainstream der Bevölkerung ohnehin anträgt zu glauben?

Im Gazastreifen werden zumeist palästinensische Zivilisten – auffallend viele Kinder! – abgeschlachtet. Mittlerweile ist die Tausendergrenze überschritten. Auf den Hügeln nahe dieses Elendsgebiets sitzen israelische Schlachtenbummler und machen La Ola dazu. Es sind gerade die sozialen Netzwerke, denen es zu verdanken ist, dass Bilder unvorstellbarer Grausamkeit an die Öffentlichkeit gelangen. Als Vater einer zweijährigen Tochter rauben mir diese Bilder den Schlaf. Die Israelis sind dabei, den Gazastreifen in ein riesiges Massengrab zu verwandeln, in  USA und in Israel von dankbaren, vermeintlichen, Israel-Freunden euphorisch registriert.

In Zeiten wie diesen rücken Bundesregierung und freie Medien in diesem Lande besonders eng zusammen. Die Qualität der Untaten der israelischen Streitkräfte unter der Führung von Ministerpräsident Netanyahu lässt sich mitunter auch daran bemessen, wie hoch die Gefahr eines neuen Antisemitismus eingeschätzt wird. Wie hat es Norman Finkelstein einmal ausgedrückt: “Kill Arabs, cry anti-Semitism”. Ging es nur mir so, oder war es nicht doch auffallend, wie breit sich die Front der neuen Antisemitenjäger in Presse und Politik hierzulande ausnahm? 

 Von FAZ bis stern, von Frankfurter Rundschau bis Kölner Stadtanzeiger, nicht zu vergessen Welt und Bild: Man war sich einig. Mit Gauck. Mit Graumann. Mit Broder. Das Abschlachten der zivilen Bevölkerung des Gazastreifens hat man dabei kaum erwähnt.

 Und Nikolaus Fest hat das alles – ist dies nicht seine Aufgabe? – zusammengefasst und in geballter Form wiedergegeben. Pointiert. Gerade heraus. Und nun ist man entrüstet. In den sozialen Netzwerken. Plötzlich erinnert man sich, dass Anders Breivik gerade mal vor drei Jahren mit seinem Massenmord die Gewaltphantasien hiesiger, ach so kritischer, Islamkritiker in die Tat umsetzte. Nun ist einem das alles unangenehm.

Handelt sich das alles um Theater? Um eine große Inszenierung? Wie gesagt:  Verschwörungstheorien Vorschub zu leisten, ist nicht mein Ding. Dies ist schließlich ein Nahost-Blog. Aber mal ernsthaft: Ist die Causa Fest womöglich als eine Art von Ouvertüre zu deuten? Werden sich in den kommenden Tagen kritische Stimmen gegen Israels Morden in Gaza auch im Meinungsmainstream mehren? Rolf Verleger und der Fotograf Martin Lejeune haben im Deutschlandfunk in zwei höchst unterschiedlichen Interviews den Anfang gemacht. Ich bin auf die kommenden Tage gespannt.

Und bereits jetzt angeekelt.

Wer sich über die Bild entrüstet, hat nichts verstanden. Keinem toten Fisch möchte ich es antun, ihn in entsprechend bedrucktes Papier einzuwickeln. Und für die anderen Blätter gilt: Es geht nicht um Juden, auch nicht um Palästinenser, nur um eigene Befindlichkeiten.

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UK news anchorman makes emotional plea for Gaza after visit left him ‘deeply scarred’

Ursprünglich veröffentlicht auf Sixteen Minutes to Palestine:

Jon Snow, a British journalist and television presenter for Channel 4 News, traveled to the Gaza Strip to document the tragedy that continues to unfold as more and more Palestinians die from Israeli attacks. Israel launched its latest offensive against Gaza, dubbed “Operation Protect Edge,” on July 8. Since then, at least 1,023 Palestinians have been killed, including nearly 200 children.

Snow’s coverage of the invasion has been refreshing to say the least. In a recent interview with Israeli Prime Minister spokesman Mark Regev, Snow asked hard-hitting questions about Israel’s seemingly indiscriminate targeting of Palestinian civilians. In the interest of time, Snow narrowed his focus to the shelling of Gaza’s Al-Wafa rehabilitation and geriatric hospital as well as the shelling of a beach that killed four young boys — all related — and injured a fifth.

Despite Regev’s flustered attempts to deflect Snow’s challenging questions with the usual talking points…

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Noch Fragen?

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Fußball-WM: Algerien ist weiter!

“Ich danke Gott, dass wir 40 Millionen Algerier und Millionen Araber eine Runde weiter gekommen sind. Wir möchten mit unserem Sieg alle Araber beschenken, besonders die Palästinenser. Danke.” (Übersetzt von mir aus dem Englischen, via 16 Minutes to Palestine)

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27. Juni 2014 · 09:11

Rice und Peres…

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26. Juni 2014 · 10:42

Abbas und Peres beim Papst

Der Papst empfängt Abbas und Peres. Zum ersten Mal wird im Vatikan ein muslimisches Gebet gesprochen. Marc H. Ellis hält das alles, sagt er auf Facebook, für eine absolute Farce. Banalität von Religion? Let’s see: Solange es nicht wieder irgendeine architektonische “zionistische Antwort” in der Westbank oder in Ostjerusalem gibt, kann doch schon von einem bedeutenden Schritt gesprochen werden.

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8. Juni 2014 · 22:17

Lebenszeichen

Lange nichts mehr gehört von mir? Der Friedensprozess ist mal wieder am Ende, die Palästinenser haben ihre EInheitsregierung und Israel hat mit 1000 Wohneinheiten in der Westbank und Ostjerusalem die “angemessene zionistische Antwort” gegeben. Nichts Neues, oder?

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6. Juni 2014 · 10:51

Chomsky in Karlsruhe

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“Montagsdemos”: Rechte Menschenfänger

MondoPrinte:

Was soll ich sonst noch sagen?

Ursprünglich veröffentlicht auf Exportabel:

[mit Updates am Ende des Artikels]

Seit ein paar Wochen finden in vielen deutschen Städten und in Berlin sogenannte Montagsdemos statt. Dort treten teilweise recht einfach gestrickte, teilweise recht dubiose Leute auf. Einer der Redner der jüngsten Veranstaltung am 14. April war Andreas Popp. Der Verschwörungstheoretiker dort über die Zielgruppe der Demos:

“Jeder ist mir willkommen, egal, wie er ist, egal, welcher sexuellen Neigung er angehört, solange er nicht anfängt zu missionieren und andere zu belästigen und in ihrer Freiheit einzuschränken.”

Applaus bei den Demoteilnehmern.

Ein nettes Beispiel, wie Teile der politischen Rechten heute funktionieren. Man hat natürlich nichts gegen Schwule, aber sie sollen uns in Ruhe lassen. Wir möchten von denen nicht drangsaliert werden. Das wird man ja noch fordern dürfen. Man kann damit einerseits jeden Homophobievowurf formal parieren und sendet gleichzeitig ein klares Signal an die andere Seite. Analog zu Putin, der auch nichts gegen Schwule hat, solange…

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Shulamit Aloni

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Submit this Ariel Sharon obituary to your local papers

Ursprünglich veröffentlicht auf Sixteen Minutes to Palestine:

Ariel Sharon, 85, former Prime Minister of Israel, died Saturday.

Born Ariel Scheinermann, Feb. 26, 1928, in an agricultural village in northwest Palestine to the late Shmuel and Vera Scheinerman, he grew up to become a militarized youth intent on intimidating the Palestinians living in the area in which his family settled. He later joined the Haganah, a paramilitary group responsible for paving the way for Israel’s creation through human rights violations and war crimes.

Ariel’s military career took off by the mid-1940s and he quickly made a name for himself as an overly aggressive and insubordinate strategist. In 1953, Ariel led an attack against the village of Qibya, killing 69 Palestinians, most of them women and children. This would mark the first of many massacres drawn up by Ariel.

Following his massacres in Jenin, Sabra and Shatila, and everywhere in between, Ariel assumed the position of Prime Minister. His…

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Den Zionismus vor Israel retten? Oder umgekehrt?

Starke Worte von Zeev Smilansky in Ha’aretz, so deutlich, dass sämtliche Bedenkenträger, die ihren Sprach- und Gedankenort über die Realität stellen, einmal ins Grübeln geraten sollten – es aber sicher nicht tun werden:

I boycott the Jewish settlements in the West Bank. I will not cross the Green Line and I do not buy products from the West Bank settlement of Elkana. I will not collaborate with scientists attached to Ariel University.

And I am not talking just about myself. The people in my immediate circle all live within the Green Line and regard everything that is happening beyond it as a terminal illness.

Und wer heute sagt, er sei voll und ganz auf Seiten des Staates Israel, muss wissen, was das heißt:

The Six Day War of June 1967 was the greatest disaster that has ever befallen on the State of Israel, because it led Israelis to believe that physical force is the only lens through which the world should be viewed. The combination of being a bully and a victim at the same time has become Israel’s trademark and Prime Minister Benjamin Netanyahu is its spearhead.

Noch Fragen?

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BBC comedy sketch highlights illegal Israeli expansion

Ursprünglich veröffentlicht auf Sixteen Minutes to Palestine:

Here’s something you won’t find on American televisions. BBC actors portraying members of the Israeli Embassy’s fictional “Embassy Expansion Team” traveled to Kensington, where the Embassy is located, and made the announcement to unsuspecting shop owners that parts of their property belongs to the Embassy now. Hilarity ensues.

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