Shulamit Aloni

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Submit this Ariel Sharon obituary to your local papers

Ursprünglich veröffentlicht auf Sixteen Minutes to Palestine:

Ariel Sharon, 85, former Prime Minister of Israel, died Saturday.

Born Ariel Scheinermann, Feb. 26, 1928, in an agricultural village in northwest Palestine to the late Shmuel and Vera Scheinerman, he grew up to become a militarized youth intent on intimidating the Palestinians living in the area in which his family settled. He later joined the Haganah, a paramilitary group responsible for paving the way for Israel’s creation through human rights violations and war crimes.

Ariel’s military career took off by the mid-1940s and he quickly made a name for himself as an overly aggressive and insubordinate strategist. In 1953, Ariel led an attack against the village of Qibya, killing 69 Palestinians, most of them women and children. This would mark the first of many massacres drawn up by Ariel.

Following his massacres in Jenin, Sabra and Shatila, and everywhere in between, Ariel assumed the position of Prime Minister. His…

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Den Zionismus vor Israel retten? Oder umgekehrt?

Starke Worte von Zeev Smilansky in Ha’aretz, so deutlich, dass sämtliche Bedenkenträger, die ihren Sprach- und Gedankenort über die Realität stellen, einmal ins Grübeln geraten sollten – es aber sicher nicht tun werden:

I boycott the Jewish settlements in the West Bank. I will not cross the Green Line and I do not buy products from the West Bank settlement of Elkana. I will not collaborate with scientists attached to Ariel University.

And I am not talking just about myself. The people in my immediate circle all live within the Green Line and regard everything that is happening beyond it as a terminal illness.

Und wer heute sagt, er sei voll und ganz auf Seiten des Staates Israel, muss wissen, was das heißt:

The Six Day War of June 1967 was the greatest disaster that has ever befallen on the State of Israel, because it led Israelis to believe that physical force is the only lens through which the world should be viewed. The combination of being a bully and a victim at the same time has become Israel’s trademark and Prime Minister Benjamin Netanyahu is its spearhead.

Noch Fragen?

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BBC comedy sketch highlights illegal Israeli expansion

Ursprünglich veröffentlicht auf Sixteen Minutes to Palestine:

Here’s something you won’t find on American televisions. BBC actors portraying members of the Israeli Embassy’s fictional “Embassy Expansion Team” traveled to Kensington, where the Embassy is located, and made the announcement to unsuspecting shop owners that parts of their property belongs to the Embassy now. Hilarity ensues.

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Blut gefroren

In einem Beitrag für die von mir ehemals geschätzte Website Mondoweiss behauptet die aus Gaza stammende Hana Alyaqubi aus Anlass der schlimmen Zustände nach Flut und israelischem Beschuss: Der Gazastreifen sei der einzige Ort, der von aller Welt (vermeintlich) vergessen worden sei. Ich bin nicht sicher, ob dies stimmt. Musste des denn erst wirklich zu dieser Schlagzeile aus dem in Syrien befindlichen, palästinensischen Flüchtlingslager Yarmouk kommen: “Fünf Palästinenser verhungern im belagerten Yarmouk”.

Wer dieses Bild von den Facebookseiten von Occupy Israel und Palestinians in syrian situation ansehen und diese Einschätzung lesen muss:

Meanwhile, 99% of the supposedly ‘pro-Palestinian’ (sic) activists around the world continue to disregard the slaughter and starvation of those in Syria, preferring to stand by the regime responsible for their deaths and suffering.

- dem muss das Blut gefrieren.  Ich für meinen Teil muss gestehen: Ich fühle mich insofern ertappt, als dass ich in Sachen Syrien einfach die Frage unterlassen habe: Was wird denn aus den palästinensischen Flüchtlingen dort? Dabei wären Informationen leicht erhältlich (gewesen). Dass auch die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft zu dem Thema bislang nichts Netzwertiges geäußert hat, ist kein Trost.

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Marx’ Religionskritik veranschaulicht

Wenn der vermaledeite Bono in den Worten des gebenedeiten Terry Eagleton nichts Anderes ist als die Verkörperung der Krokodilstränen der Herrschenden, das freundliche Gesicht einer unfreundlichen, weil kapitalistischen, Welt, so war Yisrael Aumann, Träger des Wirtschafts-Nobel-Preises 2005 bisher die wissenschaftlich-seriöse Personifizierung, der honorige Posterboy des israelisch-jüdischen Siedlerprojekts in den von Israel besetzten Gebieten.

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Eyad al-Sarraj: 1944 – 2013

Via Tsafrir Cohen verlinke ich hier den Nachruf  Ruchama Martons – ihres Zeichens Gründerin der israelischen Sektion der Ärzte für Menschenrechte – auf den palästinensischen Psychiater und Friedensaktivisten aus Gaza, Eyad al-Sarraj. Es wird deutlich, dass die Bezeichnung Friedensaktivist bei ihm wirklich angebracht war:

The Israeli security forces perceived Eyad as dangerous. Many Palestinians who wanted non-violent struggle for peace with Israelis found themselves in jail.

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“Netanyahu will Churchill sein. Doch dessen Zeit ist abgelaufen.”

Ein nicht namentlich erwähnter Top-Informant aus dem engsten Machtzirkel der israelischen Regierung beklagte sich jüngst bei Ynet über Ministerpräsident Netanyahu: Dessen persönliches und politisches Verhalten hätten dazu beigetragen, dass Israel isoliert in der Welt dastehe, ja, dass Israel heute bedrohter denn je sei sei. Angesichts der wirtschaftlichen Situation des Landes befürchtet der Informant einen Schneeball-Effekt, sollte sich beispielsweise ein EU-Mitgliedsstaat zum Boykott israelischer Waren entschließen. Interessant dabei ist, dass sich die Person voll und ganz im Klaren über die Plausibilität der Begründung eines Boykotts im Klaren zu sein scheint:

We are a country that exports, and in light of the situation with the Palestinians and the continued occupation, we are seen as an apartheid state. A boycott of Israel is the most dangerous thing that exists today.

[Fettdruck von mir ]

Neben der Besatzung wird Netanyahu für die Rolle, die er im Kontext der Verhandlungen um das iranische Atomprogramm seit jeher spielt, kritisiert. Bibis Hysterie habe dazu geführt, dass der Iran in der heutigen Zeit überhaupt  als ernsthafte Atommacht angesehen werde. Weiterlesen

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Michael Sommer!

Egon Bahr zufolge geht es in der internationalen Politik – aller Lippenbekenntnisse und Sonntagsreden zum Trotz – nicht um die Umsetzung von Menschenrechten und Demokratie. Was zählt, sind Interessen, die es gilt, zu wahren. Wie anders  ist das betont und in aller Ausführlichkeit gewürdigte  israelsolidarische Gebahren von DGB-Chef Michael Sommer zu verstehen. Auch Gewerkschaftspolitik ist schlussendlich internationale Interessenspolitik! Für Deutschland! Oder in den Worten Moshe Zuckermanns:

Michael Sommer hat sich den Arno-Lustiger-Preis redlich verdient. Dieser Preis hat etwas mit der neurotisch-neuralgischen Beziehung zwischen Deutschen und Juden zu tun, vielleicht auch etwas mit der Propagandapraxis der israelischen Botschaft in Deutschland. Entsprechend hat Michael Sommers Sicht der Dinge nichts mit der israelisch-palästinensischen Realität zu tun. Was sie überhaupt noch mit den genuinen gewerkschaftlichen Kämpfen zu tun hat, darüber soll hier geschwiegen werden.

Nun denn…

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When apartheid soldiers get tired

MondoPrinte:

Weil ich anosnten momentan zu nichts komme bzw. kaum etwas zu sagen habe…

Ursprünglich veröffentlicht auf Sixteen Minutes to Palestine:

This is what happens after a rough week or two of abusing Palestinians.

Here, a group of Israeli soldiers take a ride on the very buses they confine Palestinians to for long hours in order to cross a checkpoint. They’ve earned themselves a few days off after back-to-back days of violating Palestinian rights at the checkpoint they were stationed at.

Of course, for them, freedom of movement is exactly what it sounds like.

However, for the Palestinians behind this image and the Palestinians that would otherwise be sitting in the rest of these bus seats, movement is tricky. It is time consuming and restricted. They are either kept from utilizing the bus routes that twist between illegal settlements through the occupied West Bank or they are regularly forced to show I.D. to Israeli police officers as a “cautionary” policy if they wish to move one step further. Checkpoints are another story.

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Yuval Ben Ami singt Billy Bragg

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Syrien!

Was sich da über und in Syrien zusammenbraut, macht mich sprachlos. Stattdessen seien drei Texte zur Lektüre empfohlen:

“La Repubblica” über einen westlichen Militärschlag in Syrien:  Auf tiara013 wird ein lesenswerter Artikel aus besagtem italienischen Blatt zitiert. Wie so oft, wenn es um “den Westen” geht, geht es um Nabelschau und Selbstbefindlichkeiten – und nicht, wie behauptet und getrommelt, darum, der Situation (diesmal) in Syrien irgendeine positive Wende beizubringen.

Bomben als einzige “Alternative”:  In unserer “alternativlosen” Zeit machen sich Bomben als “einzige” Option schrecklich logisch aus. Denn, so Emran Feroz:

Es geht um Macht und natürlich geht wie bei jedem Krieg um finanzielle Interessen. Aus diesem Grund wird die Tragödie in Syrien sicherlich kein schnelles Ende finden.

Der Countdown läuft: Als hätte es Afghanistan, Irak, NeoCon-Propaganda und all den ganzen Mist nicht gegeben, überbieten sich Polit- und Mediendarsteller nach Lutz Herden momentan dabei, die Kriegstrommeln zu rühren. Bedrohlich.

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Israelische Soldaten tanzen mit Palästinensern

Um Himmels Willen! Die in diesem Video zu sehenen israelischen Gäste einer palästinensischen Hochzeit bei Hebron – Soldaten auf Patrouille, die sich offenbar von der Musik angesprochen fühlten -haben Ärger bekommen: Nachdem die Aufnahmen öffentlich und das Mittanzen der israelischen Soldaten ruchbar geworden war, sind, so Noam Sheizaf, alle Beteiligten unverzüglich von Seiten der IDF suspendiert worden. Und das in Zeiten des wiederaufgenommenen Friedensprozesses! Wofür bekommen israelische Soldaten dann Orden?

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Wo sich John Kerry seinen Friedensprozess hinstecken kann

Der arme, bedauernswerte John Kerry. Mittlerweile wird er den Nahen und Mittleren Osten besser kennen als sein Büro daheim im Washingtoner Außenministerium. Sechsmal schon pendelte er in Sachen Wiederauffrischung des Nahostfriedensprozesses in die Region. Seine Mission: Die USA als wichtigsten Makler zwischen Israelis und Palästinensern neu etablieren. Die Früchte der bisherigen Bemühungen, die jener Mensch, der anno 2004 doch tatsächlich das US-Präsidentschaftsrennen gegen George W. “Bretzel” Bush verlor,  sind kaum der Rede wert. Besonders die palästinensische Seite, so scheint es endlich, hat keine Lust mehr, bei diesem Schmierentheater mitzumischen. M.J. Rosenberg formuliert bedächtig, differenziert und vor allem sensibel:  Weiterlesen

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