In eigener Sache: Meine momentane Inaktivität

Umwälzendes ereignet sich gerade in meinem Familienleben. Keine Sorge, es handelt sich um ein freudiges Ereignis, das mich momentan daran hindert, dieses Blog mit Inhalt zu füllen. Allen Leserinnen und Lesern, allen Freundinnen und Freunden sei an dieser Stelle ein guter Rutsch in ein hoffentlich gutes Jahr 2012 gewünscht.

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Antifaschistischer Schutzwall, diesmal richtig

Via Fefe erreichte mich diese Nachricht:

Von Sonntag auf Montag mauerten Aktivisten in Oldenburg die Haustür des NPD-Politikers Ulrich Eigenfeld zu. „Die Mauer soll ihn – zumindest symbolisch – daran hindern, an der heutigen Stadtratssitzung teilzunehmen“, ist auf der Website Indymedia zu lesen. Weiterlesen

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Amira Hass über Gründe und Abgründe von Solidarität

Für die Unermüdlichsten unter uns sicherlich nichts Neues mehr, aber ich finde das, was die israelische Journalistin Amira Hass zu BDS und Palästinasolidarität  zu sagen hat, sehr hilfreich:

You mustn’t make the means of the struggle into a religion. Palestinians used to believe in the armed struggle as a kind of religion. Now they do not. The use of weapons in the second intifada excluded the majority and actually made the occupation worse. Weiterlesen

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„These guys are out of control“

Wie eng verknüpft die israelische Besetzung palästinensischer Ländereien mit dem Siedlungsprojekt ist, zeigt sich in einem interessanten Ha’aretz-Artikel. Warum militärische Präsenz etwa in der Westbank? Antwort:

„Our purpose there is to protect the Jews.“ Sagt der  IDF-Reservist Nadav Bigelman aus Haifa, heute aktiv für Breaking the Silence. Genauer: Weiterlesen

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„Tel Aviv den Juden! Sudan den Sudanesen!“

Video von einer Demonstration, die am vergangenen Sonntag in Tel Aviv stattfand. Zu sehen und zu hören ist ein fremdenfeindlicher, rassistischer Mob, der die israelische Regierung lautstark auffordert, in Israel lebende Afrikaner auszuweisen. Mittendrin, statt nur dabei: der Knessetabgeordnete Michael Ben-Ari, der in der Vergangenheit von sich reden machte, als er Palästinensern ein ähnliches Schicksal an den Hals wünschte.

Interessant auch, wie im Verlauf des Videos Gegendemonstranten (Sudanesen und ihren israelischen Unterstützern) mit der schieren Kraft des Vulgären begegnet wird: Pogromstimmung pur. (Via Electronic Intifada)

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Auch in Israel soll der Adhan verhallen

Dass Israel alles zu tun bereit ist, um seinen Ehrenplatz in der westlichen Wertegemeinschaft zu untermauern, ist bekannt. Dazu passend dieser Bericht von Alien 59: Weiterlesen

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Bilder des Nahost-“Konflikts“? Wirklich?

Der Nahostkonflikt, genauer gesagt: der israelisch-palästinensische Konflikt um die Verteilung von Ländereien, wird begleitet und gespeist von Bildern. Die Art und Weise, wie Betroffene und Beteiligte diesen Konflikt wahrnehmen, steht in wechselseitiger Beziehung mit realen Erfahrungen und Bildern, die ebendiese zum Thema haben. Dass dies auch, zumindest in ähnlichem Maße, für die Wahrnehmung des Konflikts von außen gilt, muss ich an dieser Stelle nicht besonders betonen. Jeder kennt dieses Bild:

Bild: n-tv
Bild: n-tv

Wir schreiben das Jahr 1967. Zu sehen sind israelische Soldaten, die, nach der Eroberung der Altstadt Ostjerusalems sichtbar ergriffen vor der Westmauer – im Volksmund auch Klagemauer genannt – stehen. „Nächstes Jahr in Jerusalem“ – dieses Hoffnungsmotto, so will es die sattsam bekannte Geschichtsschreibung, ist in diesem Moment in Erfüllung gegangen. Um es noch ein bisschen polemischer auf den Punkt zu bringen: Israelische und israelfreundliche Propaganda erzeugten in hiesigen, d.h. deutschen, westlichen, Gefilden Tränen der Rührung: Mit der Waffe in der Hand haben die Soldaten jenes Staates, der als Konsequenz aus der Shoa 1948 ins Leben gerufen worden war, endgültig den Weg nach Zion geebnet. Die Folgen sind klar und für hiesige philantropische und philosemitische Israel-Freunde kaum zu ertragen: Golan, Westbank und Gazastreifen werden besetzt und Ostjerusalem annektiert. Weiterlesen

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Pieper zu Polat: „Am besten hätte man Sie abschieben sollen.“

Warum fühlt man sich an den Beginn der 90er Jare erinnert, wenn im niedersächsischen Landtag sich solche Szenen ereignen: Weiterlesen

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Marc H. Ellis, ich denke an Dich.

Marc H. Ellis braucht Unterstützung. Ken Starr, Präsident der Baylor University, Waco, Texas, USA, will ihn vom Campus entfernen. Der Vorwurf gegen Ellis lautet: Amtsmissbrauch. Offfenbar missfällt Starr die Forschung und Lehre, die am, von Ellis geleiteten, Center for Jewish and American Studies, betrieben wird. Ellis selber sieht es genauso:

Given what I currently understand of the rules of the Baylor process I will, for now, honor the process by not discussing the specifics, except to say that I believe this is a pretext to silence an independent voice at the place for which I have had deep appreciation.

Unterstützt Marc Ellis, macht mit bei dieser Online-Petition – und sagt es weiter. Vielen Dank für Ihren Hinweis, Walter Sauerland aus Iserlohn!

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Bierbichler fragt Konkret: „Aber woher holt Ihr Eure fast schon hysterische Wut auf Palästinenser? Kennt Ihr einen? Und wen beherrschen die eigentlich?“

via http://victordearroyo.wordpress.com/
via http://victordearroyo.wordpress.com/

Warum (anti)deutsche Linke und jene als „Rechtspopulisten“ ja mithin recht hilflos und tapsig beschriebenene Fascho-Rassisten mit Pro-Israel-Kalkül einander so gut verstehen, warum ein Herr Wertmüller (Redaktion Bahamas) und ein Herr von Klaeden (CDU) gemeinsame Demo-Podien bevölkern und warum es im pro-israelischen Spektrum eine derartig atembeklemmende Verschwurbelung von „links“ und „rechts“ gibt, erklärt uns der Schauspieler Josef Bierbichler, der sich in einem Fax an Konkret wie folgt äußert (via Ofenschlot/Al-Samidoun): Weiterlesen

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